Die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen. Viele Reisende möchten ihre Urlaubsplanung heute bewusster gestalten und achten dabei auf Aspekte wie Verkehrsmittel, Unterkunft oder Reiseziele. Schon kleine Veränderungen können dazu beitragen, die Reise den eigenen Vorstellungen entsprechend zu planen.
Nationale Reisen sind wieder Trend
Viele Reisende berücksichtigen bei ihrer Urlaubsplanung inzwischen auch Aspekte wie Anreise, Mobilität oder Unterkunft. Bereits kleine Änderungen bei der Reiseplanung können den individuellen Ressourcen- und Energieverbrauch beeinflussen. Das fängt bei der Wahl der Hotels an, die man bei einer Städtereise oder beim Urlaub aufs Land aussucht. Verkehrsgünstig gelegene Hotels wie auf B&B HOTELS (https://www.hotel-bb.com/de) reduzieren die Fahrwege und erleichtern die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs.
Mit Bus oder Bahn
Die innerdeutschen Reiseziele können in vielen Fällen per Bahn oder Bus erreicht werden. In vielen Fällen verursachen Bahn- und Busreisen pro Person geringere Treibhausgasemissionen als Flugreisen oder Fahrten mit dem Pkw. Wer doch lieber mit dem Auto reisen möchte, kann dann vor Ort auf den Nahverkehr umsteigen und bei Städtereisen beispielsweise die vergünstigten Tickets kaufen. So nutzt man mit dem Hamburg- oder Berlin-Ticket alle öffentlichen Verkehrsmittel wie Bus, Straßenbahn und U-Bahn mit einem Fixpreis. Vielerorts können außerdem Fahrräder ausgeliehen werden, die über Bikesharing oder den direkten Fahrradverleih verfügbar sind.

Bild: Unsplash/Leipzig Tours
Reiseziele, die auf Zukunft setzen
Viele Reiseziele setzen inzwischen verstärkt auf unterschiedliche Konzepte in den Bereichen Mobilität, Energie oder Infrastruktur. Die bewusste Entscheidung gegen bestimmte Technologien mit dem Ziel, Energie und Ressourcen effizienter einzusetzen, wird von den Reisenden belohnt. Es gibt eine Vielzahl an Urlaubszielen, die durch unterschiedliche Maßnahmen im Bereich Mobilität, Energie oder regionaler Angebote dazu beitragen können. Drei exzellente Beispiele sind die folgenden.
Nationalpark Eifel: Keine Autos dafür mehr Bahnhöfe
Nur wenige Gebiete in Europa können sich damit rühmen, die Milchstraße mit bloßem Auge zu präsentieren. Der Nationalpark Eifel ist ein solcher Ort. Hier steht die Natur im Vordergrund. Wanderungen, Sternentouren und Exkursionen werden angeboten, die in die ruhige und abgeschottete Natur führen. Im Park selbst gibt es keine Autos, dafür können Besucher das gut ausgebaute Schienennetz nutzen. Bahnhöfe wurden modernisiert und Unterkünfte passen sich gestalterisch an die Umgebung an.
Nordseeinsel ohne Verbrennungsmotoren
Noch einmal geht es ganz ohne Auto mit Verbrennungsmotoren. Auf vielen deutschen Nordseeinseln sind diese Fahrzeuge nicht erlaubt. Hier heißt es Elektro, Fahrrad oder Pferdekutsche. Es gibt wohl kaum eine bessere Möglichkeit, um zu entschleunigen und die Natur auf sich wirken zu lassen. Die Insel Juist ist ein Vorzeigebeispiel, denn sie möchte bis 2030 klimaneutral werden. Das bedeutet, dass Strom über Wind, Wasser oder mit der Sonne erzeugt wird.
Winterurlaub mit Solarstrom
Wintersportanlagen verbrauchen in der Regel sehr viel Strom. Auch hier haben sich die Organisatoren in vielen Gebieten zum Solarstrom gewendet. In kurzer Entfernung zu München findet man Skigebiete, bei denen die zentralen Punkte Elektromobilität, Strom aus erneuerbaren Energiequellen und einen möglichst effizienten Einsatz von Energie und Materialien, umgesetzt werden.
Fazit
Städte wie Frankfurt am Main, Karlsruhe und viele weitere Reiseziele bieten unterschiedliche Möglichkeiten, die eigene Mobilität und den Aufenthalt individuell zu gestalten. Öffentliche Verkehrsmittel, Elektromobilität sowie der Einsatz erneuerbarer Energien sind Beispiele für Entwicklungen, die in vielen Regionen zunehmend an Bedeutung gewinnen.
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