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Mit feiner Perlage in die Zukunft: Moët & Chandon und die Transformation der Weinproduktion

SPONSORED POST I Die Champagne steht vor einem tiefgreifenden Wandel: Klimawandel, intensive Landwirtschaft und steigende Umweltanforderungen fordern ein Umdenken. Wie Moët & Chandon mit innovativen Maßnahmen und ambitionierten Zielen neue Maßstäbe setzt, zeigt, wohin die Reise für die gesamte Region gehen könnte.

 

SPONSORED POST I Die Champagne steht vor einem tiefgreifenden Wandel: Klimawandel, intensive Landwirtschaft und steigende Umweltanforderungen fordern ein Umdenken. Wie Moët & Chandon mit innovativen Maßnahmen und ambitionierten Zielen neue Maßstäbe setzt, zeigt, wohin die Reise für die gesamte Region gehen könnte.

 

27.03.2026, Sponsored Post - Bild: Pixabay/Fritz_the_Cat

Die Champagne steht für Luxus, Tradition und höchste Qualität. Doch sogar hinter den perlenden Tropfen verbirgt sich zunehmend ein neues Bewusstsein: Nachhaltigkeit wird auch in der Heimat edler Schaumweine zum zentralen Thema. Moët & Chandon gehört dabei zu den Vorreitern. Mit ambitionierten Programmen, messbaren Zielen und innovativen Anbaupraktiken zeigt das traditionsreiche Haus, dass sich exzellenter Champagner und ökologische Verantwortung nicht gegenseitig widersprechen.

Tradition vs. ökologische Verantwortung in der Champagne

Keine Weinbauregion hat mehr Prestige als die Champagne. Dennoch steht sie vor den gleichen Herausforderungen wie ihre Wettbewerber. Der Klimawandel verändert die Vegetationszyklen, während extreme Wetterereignisse zunehmen. Obendrein hat der intensive Anbau hat über Jahrzehnte Spuren in der Landschaft hinterlassen. Heute bieten die Rebflächen in der Champagne ein extrem widersprüchliches Bild: Während 70 Prozent umweltzertifiziert sind, ist der Pestizid- und Fungizideinsatz in den übrigen Bereichen einer der höchsten von ganz Frankreich.

Es geht also vieles in die richtige Richtung, trotzdem erweist sich die Transformation nicht als Sprint, sondern als echter Marathonlauf.

Ein Grund zum Moët & Chandon Champagner kaufen heißt Natura Nostra

Im Jahr 2021 startete Moët & Chandon sein umfassendes Programm zur Förderung der Biodiversität in den eigenen Weinbergen und darüber hinaus. Das Ziel: Die Weinbaulandschaft ökologisch aufwerten, natürliche Lebensräume wiederherstellen und die Artenvielfalt nachhaltig stärken. Will man heute Moët & Chandon Champagner kaufen, unterstützt man damit indirekt auch diese ökologischen Bemühungen.

Bereits die schon realisierten Maßnahmen sind beeindruckend. 55 Kilometer ökologische Korridore und Hecken wurden gepflanzt, bis 2027 sollen es 100 Kilometer vernetzte Lebensräume werden. Biodiversitätsflächen mit Wäldern, Wiesen und Teichen, die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Rückzugsräume bieten, erstrecken sich heute auf einer Fläche von 469 Hektar. Zwei Einzelprojekte stechen besonders hervor: Im sogenannten Pocket Forest wachsen auf 1.000 Quadratmetern 3.500 Bäume in dichter Bepflanzung nach der Miyawaki-Methode. Im Essentia-Konservatorium wiederum bewahrt man auf 4 Hektar rund 2.000 alte Rebsorten vor dem Vergessen und sichert so genetische Vielfalt für künftige Generationen.

Dass sich große Champagnerproduzenten den Umwelt- und Klimaschutz zunehmend auf die Fahnen schreiben, geschieht natürlich nicht aus rein altruistischen Motiven, sondern folgt auch wirtschaftlichen Überlegungen. So dient die Pflanzung von Hecken und die Schaffung von grünen Korridoren nicht nur dem Artenschutz. In der Praxis entsteht ein wertvoller Lebensraum für Bestäuber, der gleichzeitig vor Erosion schützt und viel CO² bindet. Die Kultivierung von Bio-Reben ist also nur eine Seite der Medaille, in der sich die Zukunft der Champagne abzeichnet.

Zertifizierungen und internationale Standards unterstreichen die hohe Qualität

Nachhaltigkeit braucht natürlich nicht nur Behauptungen, sondern überprüfbare Belege. Moët & Chandon erfüllt durch eine Vielzahl anerkannter Zertifizierungen sowohl regionale als auch internationale Standards. Eindrucksvoll dabei? Schon seit 2014 sind sämtliche 1.200 Hektar des Weinguts nach VDC (Viticulture Durable en Champagne) und HVE (Haute Valeur Environnementale) zertifiziert und erfüllen damit die höchste nationale Umweltstufe in Frankreich.

Überdies ist das Haus seit 2007 nach ISO 14001 zertifiziert, einem international anerkannten Umweltmanagementsystem. Möglicherweise liegt die Zukunft des renommierten Champagnerhauses sogar vollständig im Bio-Segment: Seit 2017 erprobt man den eigenen Bio-Anbau auf insgesamt rund zehn Hektar Versuchsfläche. Immer mehr Partnerwinzer sind von der Nachhaltigkeit im Weinbau bereits überzeugt, sodass heute etwa 20 Prozent ihrer bewirtschafteten Flächen nachhaltig zertifiziert sind.


Bild: Unsplash/Molly Bailey

Bei den Anbaupraktiken im Weinbau denkt man die Zukunft bereits vorweg

Im Hause Moët & Chandon ist man überzeugt: Auch wenn sich die EU-Kommission mit manchen Schritten in Richtung Zukunft etwas schwertut, sollte man den eigenen Blick weiterhin nach vorne richten. Glyphosat etwa hat man vollständig aus dem Betrieb verbannt – und auch andere Herbizide kommen nur noch auf zwei Prozent der eigenen Weinberge zum (behutsamen) Einsatz. Alternative Methoden wie die mechanische Bodenbearbeitung und die Begrünung zwischen den Rebzeilen hingegen liefern zusammen mit den beschriebenen Grünkorridoren beste Resultate.

Beim Wassermanagement setzt das Haus ebenfalls auf Effizienz. Seit 2019 konnte der Wasserverbrauch durch Maßnahmen wie die Regen- und Abwasseraufbereitung um 10 Prozent gesenkt werden, bis 2030 will man sogar eine Reduktion von 30 Prozent.

Und auch der COâ‚‚-Fußabdruck wird konsequent reduziert. Das Flaschengewicht wurde von 900 auf 835 Gramm gesenkt – eine Reduktion um 7 Prozent, die jährlich 8.000 Tonnen COâ‚‚ einspart. Im Betrieb stammen bereits 71 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen, insgesamt liegt der Ökostromanteil bei 93 Prozent. Sogar die Transportemissionen konnte das Unternehmen im Vergleich zu 2019 um 37 Prozent senken, indem man verstärkt mit Logistikern zusammenarbeitete, die ihre Fahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe mit regenerativen Energieformen betanken.

Die Klimaziele bleiben weiter ambitioniert

Moët & Chandon und der Mutterkonzern LVMH haben sich ehrgeizige, durch die Science Based Targets Initiative (SBTi) validierte Ziele gesetzt und fühlen sich dem Pariser Klimaabkommen weiterhin verpflichtet. Das sind die wichtigsten Meilensteine für die kommenden Jahre.

  • Bis 2026: 50 Prozent weniger Scope-1- und Scope-2-Emissionen gegenüber 2019
  • Bis 2030: 55 Prozent weniger Scope-3-Emissionen pro Wertschöpfungseinheit
  • Bis 2030: 100 Prozent erneuerbare Energie an allen Standorten
  • Bis 2030: 80 Kilometer neue ökologische Korridore im Rahmen von Natura Nostra
  • Bis 2030: 30 Prozent weniger Wasserverbrauch als 2019
  • Bis 2040: Klimaneutralität für die gesamte Champagne-Region

Diese Ziele sind Teil des LVMH-Programms „LIFE 360", das Nachhaltigkeit als strategische Priorität verankert. Übrigens sollen alle neuen Produkte bis 2030 im Ecodesign-Prozess entwickelt werden, sodass Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung von Anfang an berücksichtigt werden.

Hat die Champagne also eine großartige Zukunft vor sich?

Auch wenn die umwelt- und klimagerechten Ambitionen eines der renommiertesten Champagnerhäuser für starken Rückenwind sorgen, bildet Moët & Chandon wohl nicht die Blaupause für die komplette Region. Sicher wird manch ein Wettbewerber vorhandene Schlupfwinkel nur zu gerne ausnutzen. Beispiel dazu? Die Zertifizierungen VDC und HVE gelten als Fortschritt, schreiben jedoch keinen vollständigen Pestizidverzicht vor. Und ob die Bio-Quote in der Champagne von derzeit (auch im Vergleich mit anderen französischen Weinbauregionen) mageren acht Prozent in naher Zukunft deutlich ansteigen wird, bleibt abzuwarten.

Klar ist aber: Was bei Moët & Chandon zu messbaren Erfolgen führt, wird viele andere Betriebe der Region ebenfalls auf den Plan rufen. Dass M & C transparente Nachhaltigkeitsberichte veröffentlicht und sich regelmäßig extern zertifizieren lässt, ist in diesem Zusammenhang natürlich von unschätzbarem Wert.

Zwischen Tradition und Aufbruch: Moët & Chandon denkt Champagner neu

Luxus und Nachhaltigkeit widersprechen sich nicht, wie Moët & Chandon eindrucksvoll demonstriert. Mit dem Programm Natura Nostra, umfassenden Zertifizierungen und ambitionierten Klimazielen setzt das Haus Maßstäbe, die weit über die Grenzen der Champagne hinausreichen. Die Herausforderungen bleiben groß, doch die Richtung stimmt- und auch das Renommee kann für starke Schubkraft in eine nachhaltige Zukunft sorgen. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob nicht nur das renommierte Champagnerhaus, sondern die komplette Region zum Vorbild für nachhaltigen Weinbau wird.

Auch interessant: Klimaschutz: Möglichkeiten, die globalen COâ‚‚-Emissionen zu reduzieren

 



Mehr zu den Themen:   Umweltschonender Weinanbau Champagner

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