Elektromofas Schnell und lässig von A nach B
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Elektromofas - Schnell und lässig von A nach B

Neben den zahlreichen Gesprächen und Diskussionen über E-Autos und E-Scooter reden die wenigsten über eine andere Elektroalternative, die des E-Mofas.

Elektromofas
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Neben den zahlreichen Gesprächen und Diskussionen über E-Autos und E-Scooter reden die wenigsten über eine andere Elektroalternative, die des E-Mofas.

22.07.2019 - Ein Beitrag von Sophie Isabell Greife

E-Autos sind bereits eine ganze Weile auf dem Markt und für viele, eine gefragte Alternative zu herkömmlichen Benzin- oder Dieselautos. E-Bikes sind ebenfalls schon länger im Rennen und sind, ebenfalls wie E-Scooter eine bequeme Alternative zu den batteriefreien Gegenstücken. Doch auch E-Mofas sind eine mögliche Alternative zu den kraftstoffbetriebenen Mofas. Diese sind auch bereits länger erhältlich, werden allerdings nicht so oft thematisiert wie die anderen genannten Alternativen.

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Die Schwierigkeit ist es klar zu definieren, wobei es sich bei den Fahrzeugen handelt. Denn auch wenn sich E-Bike eindeutig auf Fahrräder und E-Auto auf ein Auto bezieht, gehen die weiteren Begrifflichkeiten stark ineinander über. So werden E-Bikes beispielsweise auch als Pedelec beschrieben, und E-Mofas, bzw. E-Mopeds oftmals E-Roller genannt. Dabei besteht allerdings eine hohe Verwechslungsgefahr mit dem E-Scooter, dem Fortbewegungsmittel, das dem klassischen Tretroller.

Eine klare Differenzierung fällt also schwer, da auch der Begriff des E-Scooters oftmals für E-Mofas verwendet wird.

Klar sagen lässt sich jedoch, dass die Energieversorgung aus einer Traktionsbatterie mit mehreren Akkumulatorzellen erfolgt.

Dadurch, dass die Energieversorgung ähnlich erfolgt und auch die sonstige Funktionsweise kaum Unterschiede erkennen lässt, ist es in erster Linie der Style-Faktor, mithilfe dessen sich die Fortbewegungsmittel auseinander halten lassen.

Was gilt es zu beachten?

Die Nutzung der Radwege mit einem Elektro-Mofa ist grundsätzlich erlaubt, schließt allerdings nur die Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25km/h ein, vorausgesetzt diese sind durch das Verkehrsschild „E-Bike-frei“ gekennzeichnet.

Allgemein relevant bei der Nutzung eines Mofas ist es, dass es unterschiedliche Klassifizierungen und somit unterschiedliche Anforderungen gibt, die zu erfüllen sind.

Die langsamsten Modelle dürfen, durch eine maximale Geschwindigkeit von 20km/h auch ohne Schutzhelm gefahren werden. Darauf folgen die leistungsstärkeren Modelle mit bis zu 25km/h, die ebenfalls ohne spezielle Papiere gefahren werden dürfen.

Elektromofas werden in EG-Fahrzeugklassen angeboten, weswegen eine entsprechende Fahrerlaubnis ab einer Geschwindigkeit bis 45km/h erforderlich ist. Die für E-Mopeds typische Zulassung ist im Normalfall die L1e. Diese bezieht sich auf ein zweirädriges Kraftfahrzeug (Kleinkraftrad) mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45km/h und einem Hubraum bis zu 50cm³ oder bis zu 4kW bei Elektromotoren.

Bei der Klasse L1e gibt es überdies zwei Unterklassen, L1-eA, sowie L1-eB. Die erste Unterklasse bezeichnet Fahrräder mit Antriebssystem und die zweite bezieht sich auf zweirädrige Kleinkrafträder.

Ebenfalls eine Option sind die E-Mopeds als Leichtkraftrad, welche bis zu 80km/h fahren können, aber für deren Fahrerlaubnis entsprechende Führerscheine benötigt werden.

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Welche Kriterien müssen erfüllt werden?

Zusätzlich zum erforderlichen Führerschein müssen weitere Kriterien erfüllt werden, um am Straßenverkehr teilnehmen zu können.

In Bezug auf das E-Mofa selbst, muss dieses eine Beleuchtungsanlage, eine Hupe, entsprechende Bereifung und zwei unabhängige Bremsanlagen haben.

Dadurch, dass die E-Mopeds als Kraftfahrzeug gelten, benötigen sie für die EU-Zulassung, also die allgemeine Betriebserlaubnis eine nationale Typgenehmigung.

Ebenfalls benötigt wird ein Versicherungskennzeichen um es im öffentlichen Verkehr einsetzen zu können. Um das Fahrzeug bei der Versicherung anmelden zu können, wird ein Zertifikat namens Energy Efficiency Certification (EEC) benötigt, welches vom unabhängigen Zertifizierungsunternehmen UL Environment ausgestellt wird. Mithilfe dieses Zertifikates können Gerätehersteller die Konformität des Fahrzeuges mit Vorschriften und Standards nachweisen und die Energieeffizienz bestätigen.

Abhängig vom bestellten Elektromofa wird dieses Zertifikat mitgeliefert.

Worauf gilt es beim Kauf zu achten?

Logischerweise ist die Verarbeitungsqualität des Produktes der wichtigste Aspekt beim Kauf. Demnach gilt es zu beachten, dass man sich von unschlagbar niedrigen Preisen nicht zum Kauf verleiten lassen sollte. Denn oftmals werden qualitativ hochwertige E-Mofas in Europa hergestellt und sind meistens teurer.

Die Qualität spielt auch beim Batteriesystem eine besonders wichtige Rolle.

Bei den in den Mofas verwendeten Batterien handelt es sich entweder um Lithium- oder Blei-Gel-Batterien.

Die modernen Lithiumbatterien sind zusätzlich zur längeren Lebensdauer und zur höheren Kapazität auch leichter. Durch die höhere Kapazität ist dementsprechend auch die Reichweite größer und das Fahrzeug muss nicht so oft aufgeladen werden.

Die Blei-Gel-Batterien hingegen werden oftmals in preisgünstigeren Modellen verwendet und in jeglicher Hinsicht gegenteilig zu den Lithiumbatterien. Die als „leistungsstarke Silizium Akkus“ verkauften Batterien haben sowohl eine geringere Reichweite als auch Lebensdauer und sind zudem schwerer.

Nachteile des Elektrorollers gegenüber herkömmlichen Rollern

Ein großer Nachteil sind die hohen Anschaffungskosten im drei- bis vierstelligem Bereich. Dadurch, dass das E-Mofa aufgeladen werden muss, dauert dieser Prozess, je nach Typ fünf bis acht Stunden, also weitaus länger als das klassische Tanken. Problematisch ist ebenfalls die verkürzte Laufzeit bis zu 50km. Bei den eingebauten Akkus handelt gilt es zu beachten, dass diese nur eine begrenzte Lebensdauer haben und bei falscher Behandlung vor der kalkulierten Nutzungsdauer an Kapazität verlieren. Um die Lebensdauer der Batterie möglichst hochzuhalten, emphielt es sich, den Akku nie ganz leerzufahren. Die Kapazität des Akkus ist auch im Winter problematisch, denn diese ist bei starker Kälte verringert.

Vorteile

Ein wesentlicher Vorteil ist der geringe Lärm, der von den E-Mofas ausgeht und dass beim Fahren keine Abgase entstehen. Dadurch, dass bei diesen Fahrzeugen weder Verbrennungsmotor, Verstellgetriebe oder Kupplung benötigt werden, sind auch weniger Verschleißteile vorhanden und somit ist mit einem geringeren Wartungsaufwand zu rechnen.

Sehr vorteilhaft ist es, dass sich die Akkus der E-Mofas an einer Haushaltssteckdose aufladen lassen, wobei meistens sogar zwei Stunden ausreichen um auf eine Akkuleistung von 70 Prozent zu kommen. Das Problem des langen Ladens lässt sich außerdem mit einem Schnellade-Gerät einschränken, oder durch das Tanken an öffentlichen Ladesäulen.

Davon ausgehend sind auch die Betriebskosten und der damit zusammenhängende Aufwand sehr gering.

Auch die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und die verringerte Umweltbelastung in Hinblick auf den CO2-Ausstoß beim Fahren sind von Vorteil.

E-Mofas

Hier findest Du sieben Optionen zu Elektromofas:

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