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Ob mit Elektromofa, -Moped oder -Roller: Schnell und lässig von A nach B

Neben den zahlreichen Gesprächen und Diskussionen über E-Autos und E-Scooter reden die wenigsten über andere Elektroalternativen, wie das E-Mofa, E-Moped oder den E-Roller.

Elektroroller
Designelement

Neben den zahlreichen Gesprächen und Diskussionen über E-Autos und E-Scooter reden die wenigsten über andere Elektroalternativen, wie das E-Mofa, E-Moped oder den E-Roller.

28.10.2020 | Ein Beitrag von Sophie Isabell Greife, Jasmin Vief und Michelle Markwart

E-Autos sind bereits eine ganze Weile auf dem Markt und für viele eine gefragte Alternative zu herkömmlichen Benzin- oder Dieselautos. E-Bikes sind ebenfalls schon länger im Rennen und sind, wie auch E-Scooter, eine bequeme Alternative zu den batteriefreien Fahrrädern beziehungsweise Tretrollern. Doch auch E-Roller, E-Mopeds und E-Mofas sind mögliche Alternativen zu den kraftstoffbetriebenen Gegenstücken. Diese sind auch bereits länger erhältlich, werden allerdings nicht so oft thematisiert wie die anderen genannten Alternativen. Dabei sind sie die wirklich praktischen Fortbewegungsmittel in urbanen Räumen. In vollen Innenstädten kannst du überall parken und musst nicht im Stau stehen! Aber worin unterscheiden sich aber die drei E-Kleinkrafträder? Wir verschaffen dir einen Überblick über die Flitzer und erklären dir, worauf es beim Kauf ankommt.

Was gilt es zu beachten?

Das Mofa (Motor-Fahrrad) hat, wie der Name vermuten lässt, Pedale wie ein Fahrrad, mit denen man sich auch fortbewegen kann, zum Beispiel wenn der Motor ausfällt. Die Nutzung der Radwege mit einem E-Mofa ist grundsätzlich erlaubt, vorausgesetzt diese sind durch das Verkehrsschild „E-Bike-frei“ gekennzeichnet. Es gibt unterschiedliche Klassifizierungen bei den Mofas und somit unterschiedliche Anforderungen, die zu erfüllen sind. Die langsamsten Modelle dürfen mit einer maximalen Geschwindigkeit von 20km/h sogar ohne Schutzhelm gefahren werden (sie werden auch Leichtmofas genannt). Darauf folgen die leistungsstärkeren Modelle mit bis zu 25km/h, die ebenfalls ohne spezielle Papiere ab 15 Jahren gefahren werden dürfen. Elektromofas werden in EG-Fahrzeugklassen angeboten, weswegen eine entsprechende Fahrerlaubnis ab einer Geschwindigkeit bis 45km/h erforderlich ist. An der Stelle spricht man aber auch schon über E-Mopeds.

Das Moped hat seinen Ursprung in den Wörtern Motorrad und Pedale, wobei ein Moped viel kleiner als ein Motorrad ist. Auch hier unterstützen die Pedale beim Start und dienen zusätzlich als Rücktrittsbremse, allerdings gibt es inzwischen viele Fahrzeuge ohne Pedale. Elektromofas werden in EG-Fahrzeugklassen angeboten, weswegen eine entsprechende Fahrerlaubnis ab einer Geschwindigkeit bis 45km/h erforderlich ist. Die für E-Mopeds typische Zulassung ist im Normalfall die L1e. Diese bezieht sich auf ein zweirädriges Kraftfahrzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45km/h und einem Hubraum bis zu 50cm³ oder bis zu 4kW bei Elektromotoren. Bei der Klasse L1e gibt es überdies zwei Unterklassen, L1-eA sowie L1-eB. Die erste Unterklasse bezeichnet Fahrräder mit Antriebssystem und die zweite bezieht sich auf zweirädrige Kleinkrafträder.

Der E-Roller ist der Flotteste von den Dreien. Er hat bekannterweise keine Pedale, sondern einen Durchstieg zwischen Fahrersitz und Frontkarosserie. Die Reichweite seines Elektromotors liegt bei 50 bis 100 Kilometern, wobei es stark von der Kapazität der Batterie und vom Stromverbrauch des Motors abhängt. Aber auch Roller ist nicht gleich Roller: Die bekannten Modelle können wie E-Mopeds bis zu 45km/h fahren und es reicht ein normaler B- oder Mopedführerschein. Darüber hinaus gibt es auch Top-Speed Roller, die über 70km/h und sogar bis zu 120km/h auf dem Tacho haben. Für Fahrzeuge ab 45km/h ist ein A1-Führerschein oder ein eingetragener Zusatzcode 111 im B-Führerschein notwendig.

Der Elektroantrieb ist das Herzstück der Elektrofahrzeuge. Diese versorgen sich aus einer Traktionsbatterie mit mehreren Akkumulatorzellen. Die Elektromotoren können mittels Ladekabeln an normalen Steckdosen oder an öffentlichen Ladesäulen aufgeladen werden.

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Worauf gilt es beim Kauf zu achten?

Logischerweise ist die Verarbeitungsqualität des Produktes der wichtigste Aspekt beim Kauf. Demnach gilt es zu beachten, dass man sich von unschlagbar niedrigen Preisen nicht zum Kauf verleiten lassen sollte. Denn oftmals werden die qualitativ hochwertigen E-Fahrzeuge in Europa hergestellt und sind entsprechend teurer. Die Qualität spielt insbesondere beim Batteriesystem eine wichtige Rolle. Bei den in den Mofas verwendeten Batterien handelt es sich entweder um Lithium- oder Blei-Gel-Batterien. Am besten achtest du auf eine hohe Reichweite und geringen Stromverbrauch. Die modernen Lithiumbatterien sind zusätzlich zur längeren Lebensdauer und zur höheren Kapazität auch leichter. Durch die höhere Kapazität ist dementsprechend auch die Reichweite größer und das Fahrzeug muss nicht so oft aufgeladen werden. Die Blei-Gel-Batterien hingegen werden oftmals in preisgünstigeren Modellen verwendet und in jeglicher Hinsicht gegenteilig zu den Lithiumbatterien. Die als „leistungsstarke Silizium Akkus“ verkauften Batterien haben sowohl eine geringere Reichweite als auch Lebensdauer und sind zudem schwerer.

Achte beim Kauf zusätzlich auf einen herausnehmbaren Akku, damit du deine Batterie praktisch in deiner Wohnung aufladen kannst.

Was sind die Vor- und Nachteile der Elektrofahrzeuge gegenüber den herkömmlichen Kleinkrafträdern?

Fangen wir mal mit den überschaubaren negativen Aspekten an: Ein großer Nachteil sind die höheren Anschaffungskosten, die im drei- bis vierstelligem Bereich liegen. Das Aufladen der Batterie dauert natürlich auch weitaus länger als das klassische Tanken. Problematisch ist ebenfalls die verkürzte Laufzeit. Bei E-Mofas liegt diese bei bis zu 50 und bei E-Rollern bei bis zu 100 Kilometern. Bei den eingebauten Akkus gilt es zu beachten, dass diese nur eine begrenzte Lebensdauer haben und bei falscher Behandlung vor der kalkulierten Nutzungsdauer an Kapazität verlieren. Um die Lebensdauer der Batterie möglichst hochzuhalten, empfiehlt es sich, den Akku nie ganz leerzufahren. Die Kapazität des Akkus kann sich im Winter bei starker Kälte verringern.

Ein offensichtlicher Vorteil ist, dass man sich keiner Geruchs- und Lärmbelästigung mehr unterziehen muss, die von den E-Fahrzeugen ausgeht. Es entstehen keine umwelt- und gesundheitsschädlichen Abgase. Trotz der höheren Anschaffungskosten, überzeugen die geringen Betriebskosten: Da weder Verbrennungsmotor, Verstellgetriebe oder Kupplung benötigt werden, sind auch weniger Verschleißteile vorhanden und somit ist mit einem geringeren Wartungsaufwand zu rechnen. Für eine Strecke von 100km zahlst du weniger als einen Euro mit dem E-Roller. Der Benzinpreis ist für die gleiche Strecke circa fünfmal so hoch. Außerdem gibt es einige Förderprogramme, die dich beim Kauf eines E-Fahrzeugs finanziell unterstützen - am besten erkundigst du dich diesbezüglich bei deiner Stadt. Hast du einen herausnehmbaren Akku, so kannst du diesen einfach zuhause aufzuladen. Meistens reichen sogar schon zwei Stunden aus, um auf eine Akkuleistung von 70 Prozent zu kommen. Das Problem des längeren Ladens lässt sich außerdem mit einem Schnellade-Gerät oder durch das Tanken an öffentlichen Ladesäulen lösen. Zuletzt ist die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und die verringerte Umweltbelastung in Hinblick auf den CO2-Ausstoß beim Fahren ein klarer Vorteil, vorausgesetzt du lädst mit Ökostrom.

Wo finde ich einen guten E-Roller?

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Bilder: Unsplash, GOVECS



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