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Ein gesundes Mikrobiom durch fermentierte Nahrungsergänzung – im Interview mit MikroVeda

INTERVIEW | Mikroorganismen sind gut für unsere Gesundheit und Vitalität. MikroVeda möchte mit seinen fermentierten Supplements zu mehr körperlichem und damit seelischem Wohlbefinden beitragen.

INTERVIEW | Mikroorganismen sind gut für unsere Gesundheit und Vitalität. MikroVeda möchte mit seinen fermentierten Supplements zu mehr körperlichem und damit seelischem Wohlbefinden beitragen.

09.09.2022 | Ein Interview geführt von Dorothea Meyer und Ursula Korsen | Bildquelle: pexels

Im Körper befinden sich natürlicherweise körpereigene Bakterien. Doch diese können in eine Dysbalance geraten. Die meisten von uns kennen sicherlich die positive Wirkung von Lebensmitteln wie Joghurt auf unsere Darmflora. So verhält es sich auch bei fermentierten Nahrungsergänzungsmitteln. Sie sollen einen Ausgleich im körpereigenen Bakterienhaushalt schaffen. Besonders bei Krankheit oder starkem Stress gerät der Körper aus dem Gleichgewicht und bedarf der Unterstützung von außen.

Nahrungsergänzungsmittel finden immer mehr Beachtung in unserer Gesellschaft, vor allem da Lebensmittel uns nicht immer ausreichend mit allem Notwendigen versorgen. Die Firma MikroVeda ist spezialisiert auf Supplements mit Mikroorganismen, welche für unsere Gesundheit eine große Rolle spielen.
Durch die speziell fermentierte Flüssig-Nahrungsergänzung ist eine gezielte und einfache Einnahme möglich. Die Organismen sind sehr vielseitig und können sogar für den Garten oder die Haushaltshygiene verwendet werden. Wie das alles möglich ist und was das mit Nachhaltigkeit zu tun hat, erklärt uns Christian Gerritzen von MikroVeda.

LifeVERDE: Lieber Christian , MikroVeda steht für Mikroorganismenkomplexe auf natürlicher Basis. Wie genau kam es zur Gründung des Unternehmens und was treibt euch an?

Christian Gerritzen: Hallo Dorothea, wir hatten unsere Anfänge tatsächlich schon in den 90er Jahren. Die Gründer*in von MikroVeda, Kurt Walter Lau sowie Gabriele Freitag-Lau, hatten im Rahmen ihrer damaligen Wirkungskreise Zugang zu einem internationalen, wissenschaftlichen Netzwerk. Dieses hat damals in Japan nach neuen, natürlichen Lösungsansätzen mithilfe fermentierter Mikroorganismen-Komplexe geforscht. Hiermit sollte den kontinuierlich-verstärkenden „modernen“ Herausforderungen in unserer Umwelt entgegen getreten werden.

Nachdem die Forschungsarbeiten einen vielversprechenden Ansatz aufzeigten, folgten auf Einladung aus Japan Kongresse, Schulungen und Demonstrationen auf nahezu allen Kontinenten. Die verschiedensten Anwendungsgebieten, ob Umweltsanierung, Aqua- und Agrarwirtschaft, Hygiene oder therapeutische Ansätze bei Menschen & Tieren waren vertreten.
Aus dieser Zusammenarbeit entwickelten sich viele lebenslange Freundschaften, die von dieser gemeinsamen Idee, die Welt mit natürlichen Lösungsansätzen zu verändern, bis heute getragen werden.


MikroVedas Nahrungsergänzungen basieren auf jahrzehnterlanger Forschung und Erfahrung (Bild:MikroVeda).

Überzeugt von Prinzip, Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der kontrollierten, natürlich- fermentierten Mikroorganismen-Komplexe, wurde mit der Gründung von MikroVeda in Deutschland eine Aufbruchstimmung entfesselt. Diese treibt uns immer noch an und fordert uns aufgrund der Breite des Potentials in positiver Weise alltäglich heraus. Denn das Bedürfnis nachhaltige, natürliche Lösungen für unsere Umwelt zu schaffen, die zudem ressourcenschonend und mit großen Effekten eingesetzt werden können, sind größer denn je.

Fermentierte Mikroorganismen-Komplexe werden als natürliche Unterstützung für uns und unsere Umwelt ein zentraler Baustein in den kommenden Jahrzehnten sein. Davon sind wir mehr denn je überzeugt! So bewegen wir uns in unserem Alltag im Austausch mit Spezialisten aus den verschiedensten Fachbereichen und Ländern, wirken in der Katastrophenhilfe mit oder diskutieren über alternative Hygiene-Konzepte in Flüchtlingscamps in Afrika.

Was ist das unternehmerische Ziel von MikroVeda und welche Rolle spielt dabei für euch das Thema Nachhaltigkeit?

Wir wollen aktiv dazu beitragen, dass unser Handeln in Bezug auf unsere Umwelt – und das schließt alle Lebewesen auf diesen Planeten ein – achtsamer wird. Wenn wir zum Beispiel auf alltägliche Herausforderungen stoßen, kann diesen oftmals schon mit natürlichen Ansätzen begegnet werden. Wir müssen auch wieder (er)lernen mehr zu beobachten, zu informieren, selbst Rückschlüsse zu ziehen – und diese auch mal zu hinterfragen. Auch Akzeptanz und das Lernen aus der Erfahrung anderer sind wichtige Schritte. Denn beobachten, lernen und Kompromisse einzugehen hört im Leben eigentlich nie auf.

Eine zentrale Herausforderung ist die Bereitschaft, ein Mehr an Natürlichkeit im eigenen Leben zu wagen. Sei es zum Beispiel Hygiene im Haushalt mehrdimensional zu denken oder die alltäglichen Lebensmittel- und Konsumartikel sorgfältig auszuwählen. Auch das Gartenmanagement oder ein landwirtschaftliches Gewerbe – auch im Zuge sich verändernder klimatischer Bedingungen – kann angepasst werden.

Ein nachhaltiger Kreislauf für die Umwelt und alle Lebenwesen hat bei MikroVeda einen hohen Stellenwert (Bild: MikroVeda).

Vieles was neu klingt, ist aber eigentlich altbewährt und manchmal sogar so genanntes „Menschheitswissen“. Das gilt zum Beispiel auch für die Fermentation, die für uns Menschen schon seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle spielt und nun technologisch neue Horizonte eröffnen kann.

Mikroorganismen sind eigentlich in fast allen Bereichen ein wesentlicher Faktor in unserer Umwelt. Somit wirkt sich auch jede Aktivität direkt oder indirekt auf diese mikrobiotische Welt aus, die über ihr eigenes Milieu auch Herausforderungen erzeugen, sogar verschärfen oder aber Teil der Lösung sein kann.

Auch das ist nicht neu, denn Antoine Béchamp schlussfolgerte schon vor über einem Jahrhundert: Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles! Unser zentraler Hebel im Nachhaltigkeitsansatz ist das fermentierte Milieu der MikroVeda-Produkte. Hier ist unser Ziel zu informieren, optimale und anwendungsspezifische natürliche Lösungen anzubieten und untereinander an Erfahrungen in der Anwendung partizipieren zu dürfen.

Unser wesentlicher Beitrag bei MikroVeda ist schlussendlich die Beeinflussung eines problematischen Milieus mittels Dominanzeffekts. Dieser wird über flüssig-fermentierte Essenzen beigesteuert, welche in Form von aktiven, ubiquitären Mikroorganismen als Komplex vorliegen. Sie können technologisch auf die verschiedenen Problematiken mittels Baukastensystem angepasst werden.

MikroVeda bietet zertifizierte und fermentierte Nahrungsergänzung an. Wie unterscheiden sich die Nahrungsergänzungsmittel Mikroveda LIFE PUR, MikroVeda, LIFE, MikroVeda M33+ und MikroVeda BALANCE ACTIVATE voneinander?

Wir setzen bei unseren Nahrungsergänzungsmitteln auf eine Basis von 33 verschiedenen Mikroorganismen-Stämmen, die wir zielgerichtet mittels mehrstufigen Bioreaktoren schonend „vergemeinschaften“ und in einem fermentierten Milieu etablieren.

Dazu setzen wir in manchen Präparaten zielgerichtet Pflanzen zur Milieusteuerung und Ergänzung ein. Das benötigt Zeit und nimmt für uns je nach Ausrichtung in der Regel mehrmonatige bis jährige Zeiträume in Anspruch. MikroVeda ist in der Technologie dabei unabhängig.

Das Mikrobiom geht täglich in den Medien rauf und runter und ist vielen ein Begriff. So mancher kann es bestimmt auch nicht mehr hören oder lesen. Dennoch sollten wir uns in unserem Alltag bewusst sein, dass unsere Lebensweise einen direkten Einfluss auf unser Mikrobiom, aber auch auf das der anderen haben kann. Als natürlicher Lösungsansatz und damit einhergehende Supplementierung stellen wir verschiedene fermentierte Komplexe her, zur Unterstützung der natürlichen Regulation.

MikroVeda LIFE PUR ist das ideale Einsteigerpräparat, weil es geschmacklich in der Familie oftmals zu Beginn auf eine breitere Akzeptanz stößt und in der Fermentation sensitiver konzipiert wurde.

Der Klassiker ist MikroVeda LIFE, welches über sensitiv fermentierte Pflanzenteile eine etwas intensivere Biotik aufweist. Es wird erfahrungsgemäß von Therapeuten zu Beginn empfohlen und besitzt einen säuerlichen, würzigen Geschmack. In Finnland wurde es zum Beispiel im Handel als das beste Nahrungsergänzungsmittel im Jahr 2018 ausgezeichnet.

Das MikroVeda BALANCE ACTIVATE zielt auf eine vorbereitende Einnahme ab. Wenn individuell ein Verstärker benötigt wird, zum Beispiel auf therapeutische Empfehlung, sollte es vorangehend zum MikroVeda LIFE PUR oder MikroVeda LIFE angewendet werden. Es handelt sich um ein intensiveres Kräuterferment auf der Basis von Oregano.

Die Geschmäcker sind bei allen Präparaten sehr unterschiedlich und entstammen dem unbelassenen, fermentierten Milieu. Alle sind bio, vegan und roh. Auch verzichten wir natürlich auf Zusatzstoffe oder Stabilisatoren.

MikroVeda bietet verschiedene Produktpakete für unterschiedlichste Anforderungen (Bild: MikroVeda).

Die mikrobiotischen Nahrungsergänzungsmittel von MikroVeda sind nicht sterilisiert, sondern roh. Warum ist das wichtig und was macht das für einen Unterschied?

Wir sind der Überzeugung, dass die Supplementierung so natürlich wie möglich erfolgen sollte. Auch sollte eine Ergänzung in unserer Ernährung nur Anreize schaffen. Wir verstehen uns da zum Beispiel bildlich als eine Art Zündkerze eines Autos.

Wir belassen unsere Mikroorganismen im stabil fermentierten Milieu – sozusagen in ihrem eigenen Ökosystem. Eine weitergehende industrielle Verarbeitung erfolgt nicht, da diese sich auf unser fermentiertes Ökosystem kontraproduktiv auswirken würde. Das würde nicht mit unserem Qualitätsgedanken einhergehen. Davon betroffen sind nicht nur Mikroorganismen, sondern auch deren Stoffwechselprodukte, die aus der Fermentation hervorgegangen sind.

Warum ist es heutzutage wichtig, fermentierte Lebensmittel zu supplementieren? Befinden sich die nützlichen Mikroorganismen nicht genügend in Lebensmitteln wieder?

Es geht ja nicht nur um Mikroorganismen. Was wir essen, ist der Brennstoff, den der Körper braucht, um effektiv arbeiten zu können. Mit unserer Ernährung bauen wir zum Beispiel unser Immunsystem auf, indem unser Körper die notwendigen Bausteine aus der Nahrung herauszieht und sie zellverfügbar macht.

Industrielle Verarbeitung der Feldfrüchte in Ergänzung verschiedener bedenklicher, synthetischer Zusatzstoffe, verstärkt die Abnahme an Nährstoffen in unserer Nahrung. Heutzutage greifen wir leider vielfach zu industriellen Produkten, welche wir dann in unserer Küche weiterverarbeiten. So kaufen wir Säfte, vorgegarte Nudeln, Rote Bete, Pestos etc., um uns ein schmackhaftes gesundes Essen zuzubereiten.

Leider sind selbst die meisten Bio-Produkte, welche wir bereits mit unserem bewussten und kritischen Auge den konventionellen Produkten vorziehen, ebenso industriell verarbeitet. Die Inhaltsstoffe können sicherlich reiner sein, sind jedoch auch erhitzt oder unter Druck sterilisiert. Diese Vorgänge des Konservierens lassen die Produkte handelsfähig werden.
Wir schätzen dies, weil es uns im Wesentlichen das Leben leichter macht. Während der Sterilisierung geht aber ein Teil dieser Bausteine und auch regenerative Mikroorganismen verloren, welche unser Körper jedoch so dringend benötigt. Leider werden oftmals selbst Nahrungsergänzungsmittel sterilisiert.


Eine ausgewögene Ernährung ist wichtig, doch manchmal braucht der Körper mehr Nährstoffe, als unsere Nahrung liefert (Bild: pexels).

Eine natürliche Fermentation zu Hause dient zur Herstellung, Haltbarmachung und Veredlung von Lebensmitteln. Die daraus resultierenden fermentierten Lebensmittel bilden idealerweise einen wichtigen Teil des Fundaments der Rohkost innerhalb einer ausgewogenen Ernährungsstrategie eines Haushalts – aber auch hier gilt es auf die Rohstoffqualität zu achten. Außerdem ist darauf zu achten, es im Konsum von fermentierten Speisen im Alltag auch nicht zu übertreiben. „Ausgewogen“ bedeutet schließlich nicht „ausschließlich“.

Gerade in Zeiten von Stress oder einseitiger Ernährung sollten wir unser Mikrobiom im Auge behalten. In jedem Fall wünschen wir uns mehr fermentierte Lebensmittel in jeder Küche. Hier gibt es viele tolle Produkte von Unternehmen die Lösungen anbieten, wenn man selbst nicht die Zeit oder Lust hat, zu Hause selbst zu fermentieren.

Aber Fermentieren ist nicht gleich Fermentieren. Gerade das zielgerichtete und mehrstufige Fermentieren sehen wir als das Entstehen eines eigenen Milieus, ja quasi wie ein eigenes Ökosystem. Es wird über Baukasten sukzessive aufgebaut und zusätzlich zu der natürlichen Fermentation mit Hilfe unserer abgestimmten Vielfalt an Mikroorganismen-Stämmen stabil fermentiert und die Effektivität behält.

Da wir in vielen Placebo-fremden Gebieten seit Jahren als Spezialist hochwertige Lösungsmöglichkeiten über kontrollierte, natürliche Fermentation zur gezielten Supplementierung anbieten, stellt sich für uns die Frage außerhalb des gesundheitlichen Bereiches ehrlicherweise nicht.

Für wen eignet sich die Supplementierung von mikrobiotischen Nahrungsergänzungsmitteln besonders und woran erkennt man, dass eine mikrobielle Dysbalance vorliegt?

Diese Frage erreicht uns bei neuen Kund*innen sehr häufig, wenn nicht sogar am meisten - jedoch dann in leicht abgewandelter Form. Vor allem sofern sie uns über unsere flüssig-fermentierten Nahrungsergänzungsmittel zuerst kennen gelernt haben. Da geht es dann eher um Effizienz: Wie oft oder wann die Person wie viel supplementieren sollte.

Die Notwendigkeit einer Supplementierung und das Erkennen einer mikrobiellen Dysbalance erfordert ein Beschäftigen mit sich selbst, ein gutes Körpergefühl und Achtsamkeit und häufig auch die therapeutische Begleitung - gerade bei akuten Problematiken.
Denn: Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse: Seine eigenen Chancen und Herausforderungen wie genetische Veranlagungen, alltägliche Ernährungsweisen, Auswirkungen durch sein Umfeld, seine eigenen Stärken und Schwächen auch in Bezug des eigenen Stoffwechsels.

Doch auch ein verfügbares Budget in Form von Interesse, Zeit und/oder Geld, um in seine Ernährung zu investieren sind entscheidend. Auch zeitliche Faktoren spielen eine Rolle: Teilweise temporär, wie bei einer Frau die Schwangerschaft, die Wechseljahre oder bei einem Kind die ersten Lebensjahre ab der Aufnahme fester Nahrung.Auch zu Gast sein in einem anderen Land, mit anderen Speisen führt bei vielen Menschen zu Herausforderungen, die eine mikrobielle Dysbalance dann meistens auch direkt unmittelbar spüren lassen. Zusätzlich gibt es noch fortwährende Faktoren wie beispielsweise bei chronischen Erkrankungen.

Unabhängig von all diesem, ist unsere alltägliche, idealerweise ausgewogene und gesunde Ernährung der größte Hebel in jedem Gesundheitsmanagements. Wenn ich mich hiermit komfortabel fühle, empfehle ich eine kleine, geschlossene Flasche „MikroVeda“ in die dunkle Vorratskammer zu stellen und dann zu öffnen, wenn ich den Bedarf verspüre. Potential gibt es auch hier jedes Jahr, gerade in den eher dunkleren Jahreszeiten.


In unserem heutigen Alltag fehlt leider oft die Zeit für eine gesunde und frische Zubereitung (Bild: pexel).

Für welche Anwendungsbereiche eignen sich eure mikrobiellen Produkte noch, außer zur direkten Einnahme?

Im Prinzip gibt es hier nur wenige Limitierungen. Aus meiner privaten, familiären Sicht empfehle ich zunächst auf die Problematiken zu setzen, die persönlich das größte Potential besitzen. Das betrifft die bereits erwähnte Ernährung mit dem MikroVeda LIFE PUR oder MikroVeda LIFE, interessant sind aber auch die Allrounder mit dem MikroVeda SKIN FOOD oder dem MikroVeda M33+ als alltägliche Basis für unterwegs.

Ein oft unterschätztes und verhältnismäßig kostengünstiges Anwendungsgebiet ist die Haushaltshygiene, die sich natürlich auf das Raumklima auswirken kann. Versorge ich mich teilweise selbst im Garten oder möchte gewonnene Erkenntnisse auf das Balkon- oder Gartenmanagement ausweiten, kann man hier auch mit sehr kleinen Dosierungen zielgerichteter Präparate viel erreichen.

Wir haben viele Kund*innen, die uns ein Leben lang begleiten und über die vielen Jahre verschiedene Anwendungsbereiche ausprobieren. Man sollte sich zu Beginn auch nicht überfordern und alles gleich ausprobieren und versuchen es zu 100% optimal zu machen. Ich empfehle Menschen am Anfang eher zwei Gebiete zu fokussieren und davon sollte eines die Haushaltshygiene sein. Denn diese wirkt sich auch immer auf das persönliche Umfeld aus.

Bei mir sieht es dann zum Beispiel konkret so aus:

Ich fahre mit meiner Frau und den Kindern in den Urlaub und nehme das MikroVeda BALANCE HOUSE (für Couch und Bett) und das MikroVeda M33+ mit. Das MikroVeda SLEEP WELL LAVENDEL oder ZIRBE – je nachdem wer die Taschen packen darf – ist manchmal auch ein Begleiter. Sind meine Kinder dann in der Pubertät, wird das M33+ durch das MikroVeda SKIN FOOD ersetzt werden…

Wir begleiten mit MikroVeda unsere Kunden oft sogar ein Leben lang - mal intensiver, mal weniger intensiv - und über die vielen Jahre werden ganz unterschiedliche Anwendungsbereiche je nach Lebenslage und Interesse ausprobiert und etabliert. Das erfüllt uns sehr.

  Die Dosierung der MikroVeda-Produkte sollte langsam gesteigert werden (Bild: MikroVeda).

Hast du zum Schluss noch ein paar Tipps, was die Dosierung und die Einnahme eurer fermentierten Nahrungsergänzungsmittel angeht?

Auch wenn sich über die Jahre oftmals individuelle Praktiken ergeben, helfen ein paar grundsätzliche Tipps zu Beginn:

  1. Idealerweise in der ersten Woche langsamer starten und dann auf die empfohlene Tagesdosierung sukzessive hochfahren. Das verlängert zugleich auch etwas die Dauer der Anwendung.

  2. Wir empfehlen etwa 10 Minuten vor der Mahlzeit oder zwischen den Mahlzeiten zu supplementieren. Das wäre ideal, ist aber kein Muss.

  3. Die Flasche nach und nach vollständig mit kleinen Dosierungen aufbrauchen,     gerade wenn ich zum ersten Mal dabei bin. Außerdem nicht unterbrechen, wenn ich der Meinung sein sollte, etwaige positive Veränderungen zu spüren. Stetige, kleine Dosierungen haben sich über die Jahre als nachhaltiger bewährt – das gilt übrigens für alle Milieus!

  4. Eine positive Einstellung haben, sich auf etwas Neues einzulassen und diesem eine Chance zu geben.

 

Ich bedanke mich ganz herzlich für deine Fragen und wünsche eine schöne Zeit.

 

Vielen Dank für das Interview, Christian!

Dir schwebt nun auch noch eine Frage im Kopf herum, die du gerne an MikroVeda stellen möchtest?

Dann schreib sie in die Kommentare  wir freuen uns auf den Austausch mit dir!

 

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