cambio CarSharing stellt Flotte auf Benziner um
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cambio CarSharing stellt Flotte auf Benziner um

Um die Stickoxid-Werte (NOx) in Innenstädten zu verringern, setzt cambio auf den Einsatz von Benzin-Motoren.

Um die Stickoxid-Werte (NOx) in Innenstädten zu verringern, setzt cambio auf den Einsatz von Benzin-Motoren.

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29.11.2016 - Pressemeldung Cambio Carsharing

Bremen, 29. November 2016: Das CarSharing-Unternehmen cambio vollzieht im Jahr 2017 die größte Flottenumstellung seiner Geschichte. Im ersten Schritt wird cambio-weit knapp die Hälfte der Pkw von Diesel- auf Benzinmotoren umgestellt.

Nach vier Jahren tauscht cambio ein Fahrzeug im Regelfall gegen ein neues Modell aus. Im kommenden Jahr werden in nahezu allen cambio-Städten auch Fahrzeuge erneuert, die erst drei Jahre alt sind. Dies betrifft insbesondere Dieselfahrzeuge, die nach der Euro 5-Norm zugelassen wurden. Somit kommen im Rahmen der Umstellung über 600 neue Fahrzeuge zum Einsatz. Die jetzt bestellten Fahrzeuge mit Benzin-Motoren haben einen geringfügig höheren CO2-Austoß, emittieren jedoch deutlich weniger Stickoxide als ein Diesel.

Die Beweggründe, die Flotte umzustellen, liegen in den wiederholten Meldungen zu gesundheitsschädlichen Abgaswerten - insbesondere bei Dieselmotoren. Die Emissionswerte werden von den Autobauern so manipuliert, dass sie auf dem Prüfstand die Grenzwerte einhalten, auf der Straße aber um ein Vielfaches überschreiten. Vor wenigen Tagen wurden von der Deutschen Umwelthilfe erneut Grenzwertüberschreitungen bei Pkw diverser Hersteller bekanntgegeben. Die Tests zeigten 13- bis 17-fache Überschreitungen des NOx-Grenzwertes. Ebenso identifizierte das EU-Parlament den Verkehr erneut als Haupt-Emissionsquelle für Stickoxide und fordert strengere Grenzwerte. Stickoxid gilt laut WHO als stark gesundheitsgefährdend und ist Verursacher für Allergien, Atemwegs- und Herzerkrankungen.

Flottenbetreiber wie cambio müssen sich darauf verlassen können, dass die Kennzahlen der Fahrzeuge, die von der Automobilindustrie angegeben werden und der Zulassung zugrunde liegen auch stimmen.

„Eines der wichtigsten Ziele von cambio ist es, die Lebensqualität in den Städten zu verbessern. In erster Linie natürlich, indem unsere Kunden ihre vielen Privatwagen durch wenige CarSharing-Autos ersetzen und so Platz für mehr Lebensqualität schaffen, im zweiten Schritt auch durch eine möglichst emissionsarme Flotte. Wir setzen deshalb künftig auf Benziner, damit die Menschen im Alltag weniger Stickoxide einatmen müssen und werden zudem alles daran setzen, auch den CO2-Ausstoss weiterhin so gering wie möglich zu halten“, so Joachim Schwarz, Geschäftsführer der cambio-Gruppe.

Mehr Informationen über Cambio Carsharing



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