Grüne Wirtschaft

Auf in eine saftige Welt mit Hasi, Pam und Sweety von Klindworth

INTERVIEW I Fruchtige Erfrischungsgetränke sind ein Must-Have im Sommer. Besonders lecker sind sie dann, wenn man mit keinem Schluck der Umwelt schadet. Das und mehr versprechen die veganen Säfte von Klindworth.

INTERVIEW I Fruchtige Erfrischungsgetränke sind ein Must-Have im Sommer. Besonders lecker sind sie dann, wenn man mit keinem Schluck der Umwelt schadet. Das und mehr versprechen die veganen Säfte von Klindworth.

21.06.2021 I Ein Interview geführt von Dorothea Meyer I Bilder: Unsplash, Klindworth

Du liegst in der Sonne oder verbringst den Nachmittag mit Freund*innen am See – dafür lieben wir den Sommer. Bei der Hitze darf aber auch das ein oder andere kalte Getränk nicht fehlen. Wie wäre es hier statt einer überzuckerten Cola zur Abwechslung mit einem kalten Saft? Leckere und erfrischende Säfte und Schorlen aus verschiedensten Früchten stellt der Safthersteller Klindworth her und versorgt dich sowohl an kalten als auch warmen Tagen mit erfrischenden, gesunden Säften und Schorlen.

Wie Klindworth aus den Säften eine Welt erschaffen will und was der Unterschied zwischen Direktsaft und Nektar eigentlich bedeutet, erfährst du unter anderem im Interview mit Marketing Managerin Helga Peter.

LifeVERDE: Helga, wer oder was ist Klindworth?

Helga: Klindhttps://www.lifeverde.de/gruene-unternehmen/nachhaltige-ernaehrung-u-gesundheit/niehoffs-vaihinger-fruchtsaftworth hat seine Wurzeln in Norddeutschland. Wir sind Safthersteller aus Leidenschaft, produzieren mit höchster Sorgfalt in Deutschland und achten dabei auf faire Bedingungen für unsere Lieferanten, Mitarbeiter und Partner in Handel und Gastronomie.

Egal, ob Nektar, Schorle oder Direktsaft. Was macht eure fruchtigen Getränke besonders gegenüber ähnlichen Anbietern?

Die Sortenvielfalt mit mehr als 30 Sorten, die individuellen Namen und die leuchtend bunten Etiketten.

Die Säfte von Klindworth tragen Namen wie Hasi, Pam oder Sweety. Welchen Hintergrund hat die Benennung eurer Produkte?

Klindworth möchte aus Saft eine Welt machen. Eine Welt, die bunt, modern und erlebbar ist. Das sollen auch die Etiketten und die ungewöhnlichen Namen der Sorten widerspiegeln. Namen, die Spaß machen und die man sich gut merken kann.

Kannst du einmal den Unterschied zwischen Nektar und Direktsaft erklären und wie sie jeweils verwendet werden?

Direktsäfte und Fruchtsäfte aus Konzentrat bestehen immer aus 100% Frucht. Andere Inhaltstoffe sind nicht erlaubt. Direktsäfte werden nach dem Pressen aus der Frucht und dem Keltern filtriert und direkt in Flaschen, Kartons o.ä. abgefüllt oder in Tanks steril gelagert und später abgefüllt. Bei Säften aus Konzentrat wird dem Fruchtsaft nach dem Pressen das Wasser entzogen (z.B. für den Transport) und später wieder zugefügt. Früchte, die von Natur aus viel Säure, z.B. Johannisbeeren, Kirschen und Cranberrys, oder viel Fruchtfleisch, z.B. Bananen, Mangos, Pfirsiche, enthalten, sind als 100% Fruchtsaft oft zu sauer oder zu dickflüssig. Aus ihnen werden Nektare gemacht, die wie Fruchtsäfte hergestellt und unter Zugabe von Wasser, Zucker oder anderen Süßungsmitteln „trinkfertig“ und geschmacklich ausgewogener gemacht werden.  Nektare enthalten je nach Obstsorte einen Fruchtgehalt von 25 bis 50%.

Fruchtsäfte enthalten teilweise tierische Substanzen und sind damit nicht vegan und/oder vegetarisch. Wie ist das bei den Fruchtsäften von Klindworth?

Alle unsere Säfte, Nektare, Schorlen und Bio Teegetränke sind vegan. Wir verwenden keine tierischen Stoffe, auch nicht im Leim, mit dem die Etiketten auf die Flaschen geklebt werden.

In eurem Sortiment reihen sich ab sofort Bio Teegetränke für Kinder und Erwachsene ein. Was macht die Erfrischungsgetränke der Reihen BTRUE und TRINKSTE! von Klindworth aus?

Diese 4 leckeren Sorten sind zu 100% aus natürlichen Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau hergestellt und enthalten pro 100 ml nur 4% Zucker, das sind ca. 50% weniger als in herkömmlichen Eistees und Erfrischungsgetränken.

Worauf achtet ihr besonders bei der Herstellung eurer Säfte, Nektare und Schorlen und welche Rolle nimmt dabei das Thema Nachhaltigkeit für Klindworth ein?

Wenn immer es möglich ist, verwenden wir Obst und Gemüse aus Anbauregionen in der Nähe. Bei tropischen Früchten funktioniert das leider nicht. Dazu sind die Sommer in Deutschland nicht warm genug. Äpfel und Birnen keltern wir in einem unserer eigenen Betriebe im Saarland. Zur Erntezeit wird jedes Jahr zu einer Sammelaktion aufgerufen. Landwirte und auch Hobbygärtner aus der Region bringen dann ihre Äpfel zu uns. Daraus wird Direktsaft gepresst und in großen Tanks bis zur Abfüllung steril gelagert. Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Modewort für uns. Schritt für Schritt werden verschiedene Projekte im Unternehmen realisiert. Ein kleines Projekt ist z.B. die Patenschaft für eine 10.000 qm großen Blühfläche in Niedersachsen. Eine spezielle hochwertige Saatmischung, die auch den Anforderungen von Imkern und Naturschützern entspricht, wird dort ausgesät. Blühwiesen schützen nicht nur Bienen, die für unsere Säfte so wichtig sind, sondern auch andere Insekten und Kleintiere, natürlich die Umwelt und den Menschen.

Verrate uns doch einmal dein Lieblingsrezept, welches zeigt, dass man eure Säfte und Co. nicht nur trinken kann.

Mein absolutes Lieblingsrezept ist diese blitzschnelle Rote Grütze: ca. 500 g gemischtes Obst mit 175 ml Klindworth Kisa und etwas Zucker zum Kochen bringen. 1 EL Speisestärke mit etwas Saft glattrühren und mit dem Beerenmix ca. 1 Minute köcheln lassen. Nur noch abkühlen lassen und mit Joghurt, Quark, Eis, Pudding, Vanillesauce oder oder oder genießen. Im Sommer mache ich die Rote Grütze mit frischem Obst vom Wochenmarkt, im Winter mit Bio TK-Obst. Eine ebenso einfache und köstliche Vanillesauce und viele andere Rezepte gibt’s auf Klindworth.

 

Vielen Dank für das Interview, liebe Helga!

Dir schwebt nun auch noch eine Frage im Kopf herum, die du gerne an Klindworth stellen möchtest?

Dann schreib sie in die Kommentare. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir!

 

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