Solarenergie 2.0: Solarthermie im Eigenheim
Gesellschaft

Solarenergie 2.0: Solarthermie im Eigenheim

Nicht nur beim Neubau, sondern auch bei der Renovierung des Eigenheims stellt sich die Frage nach der passenden Heizungslösung. In Zeiten immer weiter steigender Energiepreise ist man heute mehr als gut beraten, eine möglichst kostengünstige und effiziente Lösung zu wählen.

Nicht nur beim Neubau, sondern auch bei der Renovierung des Eigenheims stellt sich die Frage nach der passenden Heizungslösung. In Zeiten immer weiter steigender Energiepreise ist man heute mehr als gut beraten, eine möglichst kostengünstige und effiziente Lösung zu wählen.

20.04.2016

Experten gehen davon aus, dass die aktuellen Energiekosten noch nicht ihren Zenit erreicht haben und hier in den kommenden Jahren mit weiteren Preiserhöhungen zu rechnen ist. Viele Eigenheimbesitzer versuchen, durch den Einsatz von Solarenergie-Anlagen unabhängig vom Stromanbieter und dessen Preisvorstellungen zu agieren. Speziell mit den neuen Solarthermie-Anlagen ist dies möglich.

Solaranlagen besitzen aus ihrer „Anfangszeit“ einen noch eher mäßigen Ruf. Zu viele unseriöse Händler, Billig-Produktionen aus Fernost und Leistungsversprechungen, die niemals der Realität entsprachen, sorgten dafür, dass sich die Solarsysteme nur langsam auf deutschen Dächern verteilten. Und das trotz passender KfW-Förderprogramme des Bundes. Mittlerweile hat sich bei den Händlern die Spreu vom Weizen getrennt und ein seriöser Markt entstand. Und auch bei der Solartechnik hat es deutliche technische Fortschritte gegeben. Denn heute setzt man statt auf eine „einfache“ Nutzung von Solarenergie auf eine duale Nutzung von Solar- und Wärmeenergie.

Duale Nutzung: Moderne Solarthermie-Einheiten erzeugen Strom und Wärmenergie

Ein klassisches Solarmodul einer Photovoltaik-Anlage besteht aus einzelnen Kollektoren, die einfach ausgedrückt, Sonnenenergie aufnehmen und diese an einen Wandler schicken. Dort wird die Sonnenenergie in Stromenergie umgewandelt. Passende Akku-Einheiten sorgen dafür, dass der Strom so gespeichert werden kann, dass er dann zur Verfügung steht, wenn man ihn benötigt. In einem Solarthermie-Panel sind neben den Solarkollektoren noch einzelne Schlauchleitungen verbaut, durch die Wasser zirkuliert. Strahlt Sonne oben auf diese Module, erhitzt sich das Wasser. Dieses erhitzte Wasser kann nun an einen Wasserspeicher abgegeben werden und dort je nach Bedarf genutzt werden. Der Warmwasserspeicher wird dann noch an das Heizungsanlagensystem angeschlossen und kann so bis zu 50 Prozent der Heizkosten einsparen. Ideale Standorte der Kollektoreinheiten mit maximaler Einstrahlung vorausgesetzt.

Neben dem Aspekt, dass man mit dieser Art von Solartechnik nicht nur seine Heizkosten drastisch reduzieren kann, versorgt man den Haushalt außerdem noch mit eigenem Strom und macht sich von den Stromanbietern und Stadtwerken der Region unabhängig. Es gibt aktuell keinen effizienteren Weg, seine Energiekosten auf ein Minimum zu reduzieren, als mit der Solarthermie. Moderne Anlagenkonzepte von uniDomo wie die Vaillant Ausführung VFK 155 setzen hier technische Maßstäbe und sind das Mittel erster Wahl, um sich nicht mehr jedes Jahr über exorbitante Energieabrechnungen zu ärgern.

Kann man mit einer XXL-Solaranlage Geld verdienen?

Das Konzept der XXL-Photovoltaik-Anlagen zur massenhaften Stromgewinnung, die man dann für ordentliches Geld an die Stadtwerke verkauft, konnte sich nicht durchsetzen. Zum einen lohnt sich der Einsatz klassischer Solarmodule im Gegensatz zu modernen Solarthermie-Modulen nicht wirklich, zum anderen sind die Preise, die man von den Stadtwerken für den produzierten Strom bekommt, mittlerweile ein schlechter Witz. Heute dreht sich beim Thema effiziente Solarenergie alles um autarke Einfamilienhaus-Systeme mit dualer Funktionsweise für Strom- und Wärmegewinnung. Selbst wenn man auf einer großen Dachfläche eine XXL-Anlage mit Solarthermie-Modulen errichtet, stellt sich dann die Frage, was man mit dem ganzen Warmwasser denn anstellen soll. Dieses lässt sich zwar ebenfalls technisch wieder in klassischen Strom umwandeln, aber lohnen würde sich das nur bedingt.



Kommentare
Kommentare
Ewald
27.07.2016
Nun möchte ich, wie im aktuellen Bereich beschrieben, als Bürger Stellung nehmen. Um die "Spannung" gering zu halten: ich bekenne mich für Solarthermie und bin von den Möglichkeiten für den Privathaushalt äußerst begeistert. Die Gründe für den Einsatz von Solarthermie liegen auf der Hand:

- Klima retten
- Sonne liefert genug Energie!
- Steigerung der Attraktivität der Wohnung/ des Hauses
- langfristig Kosteneinsparung

Natürlich steht der Klimaaspekt an vorderster Stelle. Überhaupt bin ich der Ansicht, dass der Schutz unseres Planeten viel mehr beachtet werden sollte. Laut Wikipedia ist "die gesamte auf die Erdoberfläche auftreffende Energiemenge" "mehr als zehntausendmal größer als der Energiebedarf der Menschheit". Führt man sich diese Tatsache vor Augen wird erst das Potential der Sonnenenergie klar und deutlich. Der Weg für Zukunft sollte lauten: erneuerbare Energie! Auf Atomkraftenergie verzichten und den grünen Weg einschlagen. Das interessante an Klimaschutz ist der Fakt, dass man das in jedem Lebensbereich betreiben kann. Allgemein Energiesparen, oder der Umgang mit der wertvollsten Ressource. Wasser! Im privaten Haushalt gibt es so viele Möglichkeiten Wasser zu sparen und in der Industrie die Möglichkeit der Wasseraufbereitung. Denn Wasserverschwendung bedeutet auch Energieverschwendung. Genauere Informationen findet man hier: <a href="http://www.envirofalk.com/de_DE/index.php">http://www.envirofalk.com/de_DE/index.php</a> Für alle, die sich für den Klimaschutz interessieren eine nützliche Seite.

Vielen Dank für den wichtigen Artikel.

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