Studierende der HAW Hamburg realisieren hamburgweite Plakatkampagne zur Steigerung der Akzeptanz von Energiewende und Windenergie
Gesellschaft

Studierende der HAW Hamburg realisieren hamburgweite Plakatkampagne zur Steigerung der Akzeptanz von Energiewende und Windenergie

Studierende der HAW Hamburg haben sich ein Semester lang mit dem politisch hochaktuellen Thema „Akzeptanz der Energiewende“ beschäftigt.

Studierende der HAW Hamburg haben sich ein Semester lang mit dem politisch hochaktuellen Thema „Akzeptanz der Energiewende“ beschäftigt.

Pressemeldung der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Studierende der HAW Hamburg haben sich ein Semester lang mit dem politisch hochaktuellen Thema „Akzeptanz der Energiewende“ beschäftigt: Für den Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) konzipierten sie eine Plakatkampagne, die noch bis zum 23. Januar 2013 an 250 Standorten in Hamburg zu sehen sein wird. Sie soll zeigen, dass die Windenergie ein wesentlicher und zukunftssicherer Träger der Energiewende ist. Eine Befragung unter Bürgerinnen und Bürgern gibt Aufschluss über die Wirkung des Plakats und zur Akzeptanz der Förderung Erneuerbarer Energien und damit der Energiewende. Die Ergebnisse der Studie haben die Studierenden heute der Presse vorgestellt.

Für die Studierenden ist die Erarbeitung einer Kommunikationsstrategie sowie deren kreative Umsetzung fester Bestandteil des Bachelorstudiengangs Marketing an der HAW Hamburg. Nachhaltigkeit und Energie sind wesentliche Anwendungsfelder. Rund 20 Studierende entwickelten in drei Teams Plakate im Rahmen eines Seminars von Prof. Dr. Werner Beba, der zugleich Leiter des Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) ist. Unterstützt wurden sie dabei von der Ströer Out-of-Home Media AG, die als Projektpartner 250 City-Light-Säulen in Hamburg kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Die Aufgabenstellung war, eine kreative Plakatkampagne für den Bundesverband WindEnergie e.V. zu entwickeln, in der die Windenergie als zukunftssichernder, nachhaltiger Träger unserer Energieversorgung vermittelt wird. Wichtig war es auch, eine emotionale Form der Ansprache zu entwickeln. Unter den rund 15 Entwürfen der drei Studierendengruppen wählte eine Jury ein Siegermotiv aus. Die Studierenden befragten rund 100 Bürgerinnen und Bürger zur Wirksamkeit dieses Plakats und zur Akzeptanz Erneuerbarer Energien.

30 Prozent der Bürger konnten sich an das Plakat erinnern, sogar 40 Prozent dieser Befragten erinnerten die Botschaft. Das Plakat wird von 53 Prozent der Befragten als „passend“ für das Thema empfunden und weckt bei 31 Prozent großes Interesse. Bei weiteren 28 Prozent wurde zumindest teilweise das Interesse geweckt, sich weitergehend zu informieren. Die Politik und die Wirtschaft der Erneuerbare Energien müssen jedoch stärker informieren: Nur 33 Prozent der befragten Bürger kennen die EEG-Umlage. Dennoch stehen die Hamburger Bürger geschlossen hinter der Energiewende: 90 Prozent erachten die Förderung Erneuerbarer Energien als wichtig beziehungsweise sehr wichtig.

Prof. Dr. Werner Beba dazu: „Gemeinsam Richtung Zukunft – das gelungene Plakat unserer Studierenden vermittelt, worum es bei dem größten Projekt Deutschlands geht – um die Energiewende, die die Zukunft der Menschen und nachfolgenden Generationen in unserem Land sichern soll. Um dieses Jahrhundertprojekt zum Erfolg zu führen, ist das Zusammenwirken aller Gruppen unserer Gesellschaft nötig. Die sehr gelungene Umsetzung unserer Studierenden dokumentiert auch ihre starke inhaltliche Auseinandersetzung mit diesem Thema.“

Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V., sagte zu der Zusammenarbeit mit den Studierenden: „Die Energiewende ist nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu machen. Akzeptanz ist daher besonders für die Windenergie von zentraler Bedeutung. Dazu leistet die hamburgweite Kampagne, die die Studierenden der HAW für den Bundesverband WindEnergie durchführen, gerade im Kontext der gegenwärtigen öffentlichen Debatte um die Energiewende einen wichtigen Beitrag. Hier haben junge, kreative Köpfe mit sehr guten Ideen für frischen Wind gesorgt.“

Auch Rüdiger Storim, Geschäftsführer der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, zieht ein positives Fazit aus dem Projekt mit der HAW Hamburg: „Die Studierenden haben wie eine reale Agentur unter realen Marktbedingungen agiert und viele kreative Ideen ausgearbeitet. Die Passantenbefragung und auch die Resonanz vom Kunden selbst zeigen, dass die Arbeit sehr professionell ist und somit auch in den Köpfen der Hamburgerinnen und Hamburger ankommt. Das haben die Studierenden souverän gemeistert. Dieses Projekt zeigt, dass die HAW Hamburg den Studierenden wirklich angewandte Wissenschaft vermittelt.“

Kontakt und Rückfragen:
HAW Hamburg
Prof. Dr. Werner Beba
Leiter CC4E
040.428 75-6937
werner.beba@haw-hamburg.de

Bildquelle: 530372_R_K_by_Peter_Freitag_pixelio.de



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