Nachhaltige Rucksäcke und Taschen
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Nachhaltige Rucksäcke und Taschen

Die Modelle an umweltfreundlichen Rucksäcken und Taschen werden immer schicker und einzigartiger. Sie bestehen aus alten Feuerwehrschläuchen, recycelten Segeltüchern, alten Medizinbällen und sogar aus indischen Hochzeitssaris.

Die Modelle an umweltfreundlichen Rucksäcken und Taschen werden immer schicker und einzigartiger. Sie bestehen aus alten Feuerwehrschläuchen, recycelten Segeltüchern, alten Medizinbällen und sogar aus indischen Hochzeitssaris.

25.09.2017 - ein Beitrag von Gessica Mirra

Die verschiedenen Taschen- und Rucksack-Label lassen sich immer wieder Neues einfallen, um zum einen die Kunden mit coolen Designs anzusprechen, aber zum anderen auch, um die Umwelt zu schonen und mit ihrer Produktion nicht noch mehr Schaden anzurichten.

Taschen und Rucksäcke aus Feuerwehrschläuchen

So beruht das Unternehmenskonzept von Feuerwear darauf, aus gebrauchtem Material neue Produkte zu schaffen, altes Material also upzucyceln. Das Unternehmen verarbeitet dafür alte Feuerwehrschläuche und PVC-Planen zu schicken Taschen und Rucksäcke.

Sie tragen einen großen Beitrag zur Entlastung der Umwelt bei, denn sie sparen wertvolle Energie und Ressourcen ein, die bei der Herstellung neuer Materialen verbraucht werden würden. Zur Reinigung der Schläuche wird ein umweltverträgliches Waschmittel aus nachwachsenden Rohstoffen eingesetzt.

Die CO2-Emissionen, die durch Transport und Versand der Ware entstehen, gleicht das Unternehmen über Klimaprojekte aus. Den Strom beziehen sie ökologisch von Greenpeace Energy.

Feuerwear ist auch auf LifeVERDE. Hier geht es zur Unternehmenspräsentation.

Rucksäcke aus pflanzlichem Leder

Melawear stellt seinen beliebten Ansvar-Rucksack ausschließlich aus nachhaltigen Materialien her: aus biologisch produzierter Baumwolle und pflanzlich gegerbtem Leder aus Indien. Dieses bleibt naturbelassen und unbehandelt. Die Bio-Baumwolle wird ohne Pestizide angebaut und verbraucht weniger Wasser als konventionelle Baumwolle. Die Schnallen sind allesamt nickel- und chromfrei.

Melawear möchte mit der Produktion in Indien verstärkt die Arbeit in Entwicklungs- und Schwellenländer fördern. Dem nachhaltigen Modelabel liegt viel daran, langfristige Partnerschaften und Kooperationen aufrecht zu erhalten. Durch regelmäßigen Kontakt und vielen Besuchen stellen sie sicher, dass faire Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeiter herrschen. Der Ansvar war der erste Rucksack, der Fairtrade & GOTS zertifiziert wurde.

Taschen aus recycelten Segeltüchern

Die Taschen und Reisetaschen von 360 Grad fallen sofort ins Auge, denn sie bestehen aus recycelten Segeltüchern. Die Segeltücher sind dabei besonders individuell, aber auch robust und langlebig. Jedes Teil ist ein handgefertigtes Unikat und erzählt eine ganz eigene aufregende Segelabenteuergeschichte von der Nordsee.

Upcycling-Rucksäcke hergestellt in der JVA für Frauen

Das Unternehmen Cancavasco ist ebenfalls für seine geupcycelten und einzigartigne Segeltücher made in Germany bekannt. Hergestellt werden alle Produkte in der JVA für Frauen - von Frauen, für Frauen.

Mode aus Medizinbällen

Für das Unternehmen Zirkeltraining war der - jedem aus dem Sportunterricht altbekannte - Medizinball Inspiration für das Design der Taschen. Die Rucksäcke sind in drei Größen verfügbar. Sie sind alle mit einem Fach für die Trinkflasche, Innenfächern, einem Schlüsselband und einem Steckfach für das Notebook ausgestattet. In den Rucksäcken werden auch Stücke aus recycelten Turnmatten und gebrauchtes Sportgeräte-Leder verarbeitet.

Bernd Dörr fertigt seine Vintage-Einzelstücke mit viel Liebe zum Detail an. Seine Upcycling-Marke Zirkeltraining wurde mehrfach für seine Markenführung, die Kreation, das Packaging und das Kommunikationsdesign - mit internationalen und bekannten Designpreisen - ausgezeichnet.

Geupcycelte Taschen aus Strandkorbbezügen, Luftmatratzen und indischen Hochzeitssaris

Bei Pelle mia entstehen bereits seit Ende der 90er Jahre schöne und originelle Taschen, Outdoor- und Indoor-Taschen, Truckbags sowie Accessoires, aus den unterschiedlichsten Materialien in Handarbeit. Zunächst benutzte man LKW-Planen um unzählige Unikate herzustellen.
Bald schon wurden aber auch Fahrradschläuche sowie Fahrradmäntel, Luftmatratzen, indische Hochzeitssaris, Markisenstoffe, Segel, Strandkorbbezüge und vieles mehr.

Nähen, Nieten, Tackern: Upcycling in Berlin

Ähnlich verhält es sich seit 1997 bei ichichich®. Auch hier wird in Handarbeit alles Alte verarbeitet, was sich "nähen, nieten oder tackern lässt": Alte LKW-Planen, Lederjacken und Couchbezüge "erwachen zu neuem Leben" und werden zu besonderen Einzelstücken, zu Taschen, Portemonnaies, aber auch zu Sesseln und Sofas.

Man darf sicher gespannt sein, was sich die Designer in Zukunft noch alles einfallen lassen.

Weitere Informationen zu den Marken:

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