Insolvenzen in Deutschland
Gesellschaft

Insolvenzen in Deutschland

Im Jahr 2013 gab es laut statistischem Bundesamt 129.269 eröffnete Insolvenzverfahren, die Zahl sinkt damit erstmalig seit 2005 wieder.

Im Jahr 2013 gab es laut statistischem Bundesamt 129.269 eröffnete Insolvenzverfahren, die Zahl sinkt damit erstmalig seit 2005 wieder.

Anfang des neuen Jahrtausends war die Zahl der jährlichen Insolvenzen noch deutlich geringer, damals lag der Wert bei 19.698. Diese Veränderung hört sich zunächst einmal dramatisch an, muss jedoch relativ betrachtet werden, da man beispielsweise keine direkten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt oder das Wirtschaftswachstum ziehen kann.

Die Deutsche Wirtschaft besteht fast ausschließlich aus dem Mittelstand, 99,6 % aller Unternehmen der Privatwirtschaft gehören dem Mittelstand an, das sind zahlenmäßig rund 3,65 Mio. Unternehmen. Durch die teilweise zunehmende Arbeitsplatzunsicherheit und Unzufriedenheit mit der Arbeit haben in den letzten Jahren immer mehr Menschen den Schritt in die Selbständigkeit gewagt, um dort bessere Arbeitsbedingungen vorzufinden.

Viele dieser Jungunternehmer hatten und haben oftmals jedoch gar keine Unternehmerexpertise und geraten somit schnell in eine finanzielle Not, sodass sie vor der Entscheidung stehen, das Unternehmersein aufzugeben oder eine Insolvenzberatung in Anspruch zu nehmen. Leitung, Haftung und Risiko liegen nun einmal beim Inhaber der Unternehmung, dieser Zustand ist fast nicht zu vergleichen mit dem Status eines Angestellten.

Die wirtschaftlichen Bedingungen und Vorausssetzungen in Deutschland sind im Vergleich zu anderen Ländern in der EU oder weltweit jedoch nahezu exzellent, sodass der Schritt in die Selbständigkeit theoretisch erst einmal kein schlechter ist. Die robuste Binnenkonjunktur und die raltiv niedrige Arbeitslosigkeit stärken zudem die private Kaufkraft, was wiederum positiv für die Unternehmen ist, da die Haushalte ihre Waren und Dienstleistungen kaufen können. Was aber machen Unternehmen, die in die Insolvenz geraten sind. Ein sicherlich unangenehmer aber richtiger Schritt ist der zu einer Unternehmensberatung. Diese helfen Unternehmen nicht nur beim bürokratischen und rechtlichen Aufwand sondern stärken die Unternehmer auch durch psychologischen Beistand. Stehen beispielsweise Verhandlungen mit Gläubigern ins Haus ist eine Schuldenberatung sinnvoll, da dort alle Möglichkeiten zur Schuldenreduzierung mit den Profis diskutiert werden.



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