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Dörrobst selbst gemacht!

 

Denkst du bei Dörrobst nur an getrocknete Apfelringe? Lass dich neu inspirieren! Alles was du über Dörrobst wissen musst und wie man das Obst selbst trocknet, findest du hier.

 

Denkst du bei Dörrobst nur an getrocknete Apfelringe? Lass dich neu inspirieren! Alles was du über Dörrobst wissen musst und wie man das Obst selbst trocknet, findest du hier.

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30.09.2020 - Ein Beitrag von Ella Poppensieker und Michelle Tempels

Dörrobst ist einer der ältesten Wege der Lebensmittelkonservierung. Es wurde ursprünglich dazu genutzt, um auch den Winter über mit Nährstoffen aus Obst und Gemüse versorgt zu sein. Heute ist das Trocknen von Obst nicht mehr unbedingt notwendig, um den Winter über mit Vitaminen versorgt zu sein. Dörrobst bleibt aber eine gute Ergänzung in Müsli und Co. und bietet eine gesunde Alternative zu Chips, Gummibärchen und Schokolade. Auch bei manchen Braten darf Dörrobst als Füllung nicht fehlen. Natürlich kannst du die getrockneten Leckereien auch im Supermarkt fertig abverpackt kaufen. Aber warum, wenn es auch ganz einfach zu Hause gemacht werden kann?

Gekauftes Dörrobst wird oft mit Schwefel versetzt, um es haltbarer zu machen. Wer Dörrobst also selber macht, bekommt am Ende ein Produkt ohne Zusatzstoffe und kann dazu noch entscheiden, wo das Obst herkommt und welche Sorte es sein soll. Die Leckereien sind also nicht nur um einiges gesünder als die Snacks aus dem Supermarkt, sondern auch noch um einiges günstiger. Nebenbei entfällt eine Menge Verpackungsmüll. Denn die bunten Plastikverpackungen von Chips & Co. Brauchst du jetzt nicht mehr!

Welches Obst eignet sich am besten?

Beim Trocknen des Obstes ist es wichtig darauf zu achten, dass es sauber und reif ist. Wer absolut sicher gehen möchte, dass es sich um naturbelassenes Obst handelt, verwendet Bio-Obst. Auch die Herkunft des Obstes ist es entscheidend. Nicht nur um nachhaltiges Dörrobst herzustellen, sondern auch um die Reife zu garantieren. Lokales, saisonales Obst ist hier die beste Möglichkeit, die Reife zu garantieren. Getrocknet werden kann jedes Obst, dass das Herz begehrt. Von Äpfeln, Birnen, Trauben, Pflaumen und Beeren, bis hin zu exotischen Früchten wie Ananas, Bananen und Mango oder auch Kiwis.

 

 

How to: Dörrobst

Zum dörren das Obst waschen und schälen, wenn es eine Schale hat, und anschließend in circa 0,5 cm dicke Scheiben oder Stücke schneiden. Je nach Obstsorte können die Scheiben etwas dicker oder dünner ausfallen. Obst, wie Kirschen, Trauben und Datteln müssen lediglich entkernt werden und können am Stück getrocknet werden.
Das Entfernen der Schale ist ein wichtiger Schritt, denn Schale und Fleisch des Obstes brauchen unterschiedlich lange, um zu trocknen, sodass sich die Scheiben sonst verziehen können. Auch die Trockendauer der verschiedenen Obstsorten fällt auseinander. So brauchen Äpfel nur circa 5 bis 8 Stunden, während Bananen bis zu 30 Stunden zum trocknen benötigen. Je nach Trockenmethode ist es also besser immer nur eine Sorte zu dörren. Damit das Obst nicht braun wird, kann man es vor dem Trocknen noch in Zitronensaft einlegen.

Dörrmethoden – im Backofen oder im Dörrautomaten?

Zum Dörren eignet sich dein eigener Backofen genau so gut wie ein Dörrautomat. Wenn du das Dörren einmal ausprobieren möchtest, reicht dein Backofen völlig aus. Aber wir warnen dich vor: das selbstdörren macht süchtig. Bei häufiger Herstellung lohnt sich dann schon ein eigener Dörrautomat, der dich bei deiner Produktion tatkräftig unterstützt.

Die ursprünglichste Methode ist das Dörren schlicht und einfach an der frischen Luft, am besten in der prallen Sonne. Dazu muss man das vorbereitete Obst auf eine Schnur spannen oder auf Backpapier zwei bis vier Tage in einem warmen und gut belüfteten Raum auslegen. Et voilá!

Auch der Backofen eignet sich zum Trocknen von Obst. Den Ofen auf knapp 50°C einstellen und die Obstscheiben auf einem Backblech auslegen. Die Ofentür muss während des Dörrvorgangs allerdings einen Spalt geöffnet sein, damit die dem Obst entweichende Feuchtigkeit austreten kann. Durch das Trocknen verliert das Obst 80% seines Wassergehalts.

Wer oft und regelmäßig Dörrobst herstellen möchte, kann auch in einen Dörrautomaten investieren. Der Automat bietet genügend Platz, auch für größere Obstmengen und trocknet es schonend bei geringen Temperaturen. Die Temperatur kann bei den Trockenautomaten genau eingestellt werden, sodass ein gutes Ergebnis sicher ist.

Dörrautomaten von ROMMELSBACHER

ROMMELSBACHER – das steht für die älteste Form der Lebensmittelkonservierung mit modernster Technik. Der Dörrautomat ist dank des LED-Displays über Touch Control Sensoren kinderleicht zu bedienen. Das doppelwandige Edelstahlgehäuse macht sich nicht nur gut in der Küche, sondern auch auf der Stromrechnung: durch die gute Wärmeisolierung bleibt der Stromverbrauch so gering wie nur möglich.

Das Besondere an den ROMMELSBACHER Dörrautomaten: Du kannst die Temperatur selbst einstellen. Denn was für den einen schon „Knusprig“ ist, ist für den Anderen gerade mal „knackig“. Damit das zu trocknende Gemüse oder Obst aber trotzdem nicht zu trocken wird, gibt es eine automatische Abschaltfunktion.

Das Zubehör wird bekommst du direkt dazu. Somit kannst du eigentlich direkt loslegen, Obst, Gemüse, Kräuter oder Fleisch zu dörren. Fruchtleder, Gemüsechips, Trockenfrüchte bieten als Fernsehersnack die perfekte, gesunde Alternative.
Aber auch für deinen tierischen Lieblingsgefährten kannst du in dem ROMMELSBACHER Dörrautomaten etwas zaubern: Leckerlis machen sich in dem Dörrer wie von selbst.

Durch den Ventilator werden alle Ebenen gleichmäßig getrocknet. Die Nährstoffe, Mineralien und Ballaststoffe bleiben dabei auf schonende Art weitestgehend erhalten. Am Ende hast du deine eigenen, gesunden Snacks hergestellt, die 100% frei von unnötigen Konservierungsstoffen und anderem Schnickschnack sind.

Lagerung von Trockenobst

Für die Lagerung des fertigen Dörrobstes ist es wichtig, das Trockenobst nicht in Papier zu lagern. Am besten eignen sich Glasbehälter, um das Dörrobst luftdicht zu lagern. So kann es sich bis zu einem Jahr halten.


Dörrobst kann mehr als man denkt

Dörrobst selbst zu machen ist nicht schwer und enthält nach dem Trocknen noch immer 50% des Vitamin C-Gehalts des frischen Obstes. So eignet es sich nicht nur als gesunde Snackalternative, sondern auch zum Verfeinern von Müsli oder Smoothie Bowls. Und auch in herzhaften Speisen, als Beilage zu Milchreis und zum Backen von Nussbrot oder Strudel lässt sich Dörrobst verwenden.
Ein netter Nebeneffekt: auf Dauer zahlt sich das Selbstmachen aus. Es ist nämlich um einiges günstiger als das Trockenobst aus dem Supermarkt. Außerdem ist es ein wahres Zero-Waste Produkt, da du von nun an keine Unmengen von Snacktüten oder Trockenfrüchte-Verpackungen entsorgen musst! Let`s go dörren!



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