DB Call a BikeRäder im Test
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DB Call a Bike-Räder im Test

Man kommt abends müde am Bahnhof an und will einfach nur noch schnell nach Hause. Bus und U-Bahn fahren nicht mehr, Taxi ist zu teuer, da kommt ein günstiges Leihrad gerade recht. Die Call a Bike-Räder der Deutschen Bahn gibt es mittlerweile in jeder großen deutschen Stadt und sie werden tausendfach genutzt. Wir haben sie getestet.

Man kommt abends müde am Bahnhof an und will einfach nur noch schnell nach Hause. Bus und U-Bahn fahren nicht mehr, Taxi ist zu teuer, da kommt ein günstiges Leihrad gerade recht. Die Call a Bike-Räder der Deutschen Bahn gibt es mittlerweile in jeder großen deutschen Stadt und sie werden tausendfach genutzt. Wir haben sie getestet.

29.03.2018 - Ein Beitrag von Gessica Mirra, Foto: Symbolbild © Pixabay

Fast überall sieht man sie, die Fahrräder mit dem großen DB-Sticker auf dem Sitz. Es gibt sie in Hamburg, München und Frankfurt am Main, aber auch in kleineren Städten wie Rostock, Warnemünde, Lübeck, Lüneburg, Oldenburg, Gütersloh, Bielefeld, Bremen, Magdeburg, Braunschweig, Hannover, Oberhausen, Troisdorf, Hennef, Bonn, Braunschweig, Göttingen, Weimar, Halle, Fulda, Bamberg, Erlangen, Würzburg, Hanau, Aschaffenburg, Ingolstadt, Stuttgart, Freiburg, Baden-Baden, Karlsruhe, Saarbrücken, Kaiserslautern, Mannheim, Heidelberg, Offenbach und Darmstadt. Insgesamt sind es über 50 Städte in ganz Deutschland.

In Düsseldorf und Köln stehen die Räder des Kooperationspartners der Deutschen Bahn zu Verfügung: die FordPass Bikes. Deutschlands Hauptstädter fahren mit dem LIDL-Bike

13.000 Call a Bike-Räder in Deutschland

Das BikeSharing-System der Deutschen Bahn hat in den über 50 Deutschen Städten insgesamt über 13.000 Räder aufgestellt. Seit 2002 sorgen sie dafür, dass 960.000 Kunden Tag für Tag an ihr Ziel kommen. Die Bikes werden nach eigenen Angaben des Unternehmens regelmäßig gewartet und auf Defekte überprüft. Diese sind robust verarbeitet, die vielen Details am Rad sorgen für einen hohen Fahrkomfort.

Wenn du vor deiner Fahrt einen Defekt bemerkst, kannst du dies per App oder Telefon melden. Während du dich für ein anders Fahrrad entscheidest, wird das defekte wieder auf Vordermann gebracht.

BikeSharing is caring

Mit der Nutzung der BikeSharing-Systeme von Call a Bike trägt jeder einzelne dazu bei, die Belastungen für die Umwelt zu reduzieren. Wenn du dich fürs Fahrrad statt fürs Auto entscheidest - was gerade auf kurzen Strecken doch wirklich Sinn macht - bewegst du dich emissionsfrei durch die Stadt und der Verkehr wird entlastet.

BahnCard-Inhaber schonen außerdem ihren Geldbeutel, wenn sie sich für eine Fahrt mit einem Call a Bike-Rad entscheiden.

Wie registriere ich mich bei Call a Bike?

Zunächst muss man sich auf der Seite der DB Call a Bike registrieren. Zu wählen ist jetzt der gewünschte Tarif. Dabei kannst du dich zwischen BASIS, KOMFORT oder den Tagespass entscheiden. Hier ist auf den ersten Blick allerdings nicht ganz klar, worin sich die Tarife genau unterscheiden und für wen sich welcher Tarif eignet. Dann gibst du deine persönlichen Daten an und schon bist du angemeldet.

Was kostet mich die Fahrt mit Call a Bike?

Die Erklärung zu Tarifen und Preisen gibt es dann hier. Der BASIS Tarif beispielsweise lohnt sich für alle, die die CallBikes nur gelegentlich nutzen möchten oder einfach mal unverbindlich ausprobieren wollen. Dafür fällt eine jährliche Nutzungsgebühr von 3 Euro an. Jede Fahrt kostet pro jede angefangene halbe Stunde dann 1 Euro.

Der Komfort-Tarif richtet sich an all diejenigen, die Call a Bike öfters nutzen. Hier fällt eine Monats- bzw. Jahrespauschale von 9 oder 49 Euro an. Dafür ist jede Fahrt die ersten 30 Minuten kostenlos. Ermäßigungen gibt es für Studenten und Senioren.

Wer nur für kurze Zeit in einer Call a Bike Stadt unterwegs ist, für den eignet sich der Tagespass. Dieser kostet für 24 Stunden für ein Fahrrad 15 Euro und für zwei Räder 30 Euro. Der Tagespass für 72 Stunden ist für ein Rad für 40 Euro erhältlich und zwei Fahrräder kosten das Doppelte.

Wo stelle ich das Fahrrad wieder ab?

In den AGBs der Deutschen Bahn steht: "Das Fahrrad muss zur Rückgabe an definierten Standorten regelgerecht abgestellt werden." In Städten mit Stationen bedeutet dies, dass das Fahrrad immer an einer solchen Station abgestellt werden muss. In Städten mit Kerngebiet ohne Stationen ist das Fahrrad immer innerhalb des bestimmten Kerngebietes zurückzugeben. Tut man dies nicht, zahlt man seit dem 26. März 2018 einen Zuschlag in Höhe von 5 Euro pro Falschabstellen innerhalb und 10 Euro außerhalb des Bediengebiets.

Leider ist das Rückgabesystem aber oftmals immer noch fehlerbehaftet, sodass dem Nutzer Gebühren in Rechnung gestellt werden, für die faktisch keine Nutzung stattgefunden hat. Wir haben von Usern erfahren, dass Gebühren berechnet wurden, obwohl das Fahrrad ordnungsgemäß an der Rückgabestation abgestellt wurde. Hier bleibt dem Kunden nichts weiter übrig, als bei der Hotline anzurufen und den Fehler zu melden. Die Mitarbeiter der Hotline sind in der Regel sehr freundlich und hilfsbereit und vor allem Tag und Nacht erreichbar.

Lest auch: Flixtrain vs. Deutsche Bahn - Unser Live-Test

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