Käserei Zurwies - Zahlen, Daten, Fakten
Käserei Zurwies GmbH
Anschrift:
Zurwies 11
88239 Wangen
Telefon: 07522-5581
Fax: 07522-80939
Email: mail@zurwies.com
Mitarbeiter: 11-50
Webseite: https://www.zurwies.com/
Gekäst wird am Standort in Wangen schon seit 1899. Im Jahr 1970 wurde die Käserei stillgelegt und 20 Jahre später von den Käsemeistern Anton Holzinger und Richard Kurzweil zur Weichkäseproduktion gepachtet. Bereits ein Jahr später lagen die beliebten Käseprodukte in den Verkaufsregalen regionaler Fachgeschäfte und wurden über die ÖMA (Ökologische Molkereien Allgäu) bundesweit vertrieben. 2008 wurde der Neubau der Käserei beschlossen, der 2009 fertiggestellt wurde. Durch die neuen Produktionskapazitäten wurde das Sortiment auf Joghurt, Fruchtjoghurt und Schlagsahne ausgeweitet. Heute ist die Käserei Zurwies ein moderner, aber bodenständiger und regional verwurzelter Betrieb, der nach wie vor an seinen Qualitätsprinzipien festhält: Die Herstellung der Produkte erfolgt ausschließlich mit Bioland zertifizierter Heumilch und anderen regional und biologisch erzeugten Rohstoffen.
In der zertifizierten Heumilch-Molkerei verarbeiten 37 engagierte und bestens qualifizierten Mitarbeiter*innen jährlich rund 2,6 Millionen Liter Bio-Heumilch. Diese stammt von derzeit 10 regionalen Vertragslandwirt*innen, welche dem Bio-Anbauverband Bioland angeschlossen sind und sowohl durch den Verband als auch durch die Käserei Zurwies kontrolliert werden. Gemäß der ÖKO- und Heumilch-Richtlinien verzichten die Landwirt*innen auf den Einsatz von Kunstdünger, Pflanzenschutzmitteln, Herbiziden, Pestiziden, Gärfutter sowie konventionellem Milchleistungsfutter. In artgerechter Haltung verbringen die Kühe den Sommer auf der Weide, während sie im Winter mit selbst erzeugtem Heu gefüttert werden. Ein Zukauf von Futtermitteln ist nur nach Absprache und in Bio-Qualität aus der Region erlaubt. Der Einsatz von Kraftfutter darf nur in Kleinmengen erfolgen. Neben den üblichen Bio-Milchpreisen zahlt die Käserei Zurwies den Landwirt*innen zusätzliche Qualitäts- und Fütterungszuschläge sowie einen Zuschlag für Kühe, die noch ihre Hörner tragen. Durch den so erzielten Milchpreis können die Bäuerinnen und Bauern in die Landwirtschaft investieren – für die Sicherung ihrer eigenen Zukunft und für den Erhalt der regionalen Agrar- und Kulturlandschaft.










