Biowert Industrie - Wir über uns



Biowert Industrie GmbH

Anschrift:
Ochsenwiesenweg 4
64395 Brensbach

Telefon: +49 (0) 6161 80 66 30
Fax: + 49 (0) 6161 80 66 318
Email: info@biowert.com

Mitarbeiter: 1-10

Webseite: www.biowert.com

IHR GRÜNES ANGEBOT | Welche grünen Produkte/Dienstleistungen bieten Sie an?

Die Biowert Industrie GmbH verarbeitet Wiesengras aus dem Odenwald zu umweltfreundlichen Materialien. Statt Energie zu verbrauchen, erzielen wir in der Produktion einen Energieüberschuss, den wir als Ökostrom ins Netz einspeisen.

AgriCellBW Wärmedämmstoff aus Wiesengras:

AgriCell besteht aus Zellulosefasern, die aus dem nachwachsenden Rohstoff Gras gewonnen werden. Der Einblasdämmstoff eignet sich besonders für den Einsatz im Holzbau und bei der Dachdämmung.

AgriPlastBW Naturfaserverstärkter Verbundwerkstoff:

AgriPlast wird aus Grasfasern und Recycling-Kunststoff hergestellt. Der Verbundwerkstoff hat einen Zelluloseanteil von 30 bis 75 Prozent und kann für viele Anwendungen im Spritzguss und in der Extrusion genutzt werden. Das Material eignet sich zum Beispiel für die Produktion von Kleiderbügeln, Blumentöpfen, Transport- und Lagerboxen sowie Terrassendielen. Produkte aus AgriPlast können mehrmals recycelt werden.

Ökostrom

In unserer Biogasanlage werden die Reststoffe aus der Zelluloseproduktion zusammen mit Abfällen aus der Nahrungsmittelindustrie zu Biogas verarbeitet. Das Gas nutzen wir für die Produktion von Ökostrom.

AgriFerBW Oganischer Dünger:

AgriFer ist der organische Dünger, der zurückbleibt, wenn die Fermentierung in der Biogasanlage abgeschlossen ist. Der Dünger wird unter anderem auf die Wiesen ausgebracht, auf denen unser Gras angebaut wird. So schließt sich der Nährstoffkreislauf.

UMWELT- und KLIMASCHUTZ | Welche konkreten Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen haben Sie bereits ergriffen oder werden Sie noch ergreifen?

Bei Biowert haben wir ein einfaches Ziel: Wir wollen unsere Rohstoffe in einem Kreislaufverfahren möglichst vollständig verwerten, so dass wir keinerlei Abwässer und Abfälle erzeugen und nur ein Minimum an Ressourcen verbrauchen.

Das Herzstück des Biowert-Verfahrens ist unsere weltweit einzigartige Bioraffinerie im Odenwald – die Grasfabrik. Hier verarbeiten wir das Wiesengras, das uns von Landwirten aus der Region geliefert wird, in mehreren Schritten zu innovativen Materialien.

CSR | Wie wird bei Ihnen im Alltag Corporate Social Responsibility gelebt?

Der verantwortungsvolle Umgang mit Mensch und Umwelt steht im Mittelpunkt unseres Geschäftsmodells. In der Produktion streben wir eine vollständige Kreislaufwirtschaft an, die keine Ressourcen verbraucht und keine Abfälle erzeugt.

Unsere Bioraffinerie, in der wir aus Gras umweltfreundliche Materialien und Ökostrom herstellen, ist weltweit einmalig. Dr. Michael Gass, der Gründer unseres Unternehmens, wurde deshalb vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) eingeladen, an einer neuen Richtlinie für solche Produktionsstätten mitzuarbeiten. In der VDI 6310 „Klassifikation und Gütekriterien von Bioraffinerien“ ist die Anlage von Biowert das einzige Praxisbeispiel.

Darüber hinaus legen wir aber auch im Umgang mit unseren Kunden, unseren Geschäftspartnern, unseren Nachbarn und unseren Mitarbeitern großen Wert auf Nachhaltigkeit im Sinne einer langfristigen Partnerschaft. Wir haben zum Beispiel schon eine Reihe von Tagen der offenen Tür veranstaltet, um Interessenten aus der Region zu zeigen, wie unsere Anlage funktioniert.

WELTVERBESSERER | Warum ist Ihr Angebot fortschrittlich und was verändert sich in positiver Hinsicht hierdurch für die Menschen?

Wir werden in Zukunft unser gesamtes Wirtschaftssystem zu einer Kreislaufwirtschaft umbauen müssen – schließlich leben wir auf einem endlichen Planeten mit endlichen Ressourcen. Biowert gehört zu den Pionieren, die Technologien für die Kreislaufwirtschaft entwickeln.

Unser Beitrag zum Fortschritt besteht also nicht nur darin, umweltschädliche Materialien durch hochwertige umweltfreundliche Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen zu ersetzen. Wir wollen unser Wissen auch weitergeben, um anderen die Umstellung auf ein Kreislaufwirtschaftsverfahren zu erleichtern.

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